Doc.Brain: FH Kärnten und MedUni Wien entwickeln neue Technologien für die Hirnforschung
Die FH Kärnten und die Medizinische Universität Wien bündeln ihre Kompetenzen in der Hirnforschung: Im Rahmen eines vom Österreichischen Wissenschaftsfonds FWF geförderten Projekts entsteht ein gemeinsames Doktoratsprogramm, das Grundlagenforschung und angewandte Forschung systematisch miteinander verknüpft.
Ziel der Kooperation ist es, neue Methoden in den Bereichen Ultra-Hochfeld-Magnetresonanztomographie (MRT), Histologie und Künstliche Intelligenz zu entwickeln und so die Behandlung von Hirntumoren und neurologischen Erkrankungen wie Multipler Sklerose nachhaltig zu verbessern.
Forschung an der Schnittstelle von Technologie und Medizin
Im Rahmen des Projekts werden sieben Doktoratsstellen geschaffen. Die Forschenden arbeiten an innovativen Verfahren zur Identifizierung klinisch relevanter Biomarker für neurologische Erkrankungen, die künftig in Analyse- und Visualisierungstools eingesetzt werden sollen.
Starke Partnerschaft für anwendungsorientierte Innovation
Die Kooperation vereint zentrale medizinische Fachbereiche – Radiologie und Nuklearmedizin, Neurologie sowie Neurochirurgie – mit den technischen Kompetenzen der FH Kärnten in Engineering, Medizintechnik und Datenanalyse. Dadurch entsteht eine interdisziplinäre Forschungsumgebung, in der Innovationen direkt in medizinische Anwendungen überführt werden.
Konkrete Anwendungen im klinischen Alltag
Ein wesentliches Ziel ist die Anwendung der entwickelten Technologien im klinischen Alltag. Dazu zählen verbesserte Diagnostik sowie präzisere Planung neurochirurgischer Eingriffe, etwa durch genauere Tumoranalyse oder Simulationen mittels virtueller Realität.
Internationale Vernetzung und Ausbildung
Das Doktoratsprogramm setzt auf internationale Kooperationen. Forschende können Aufenthalte bei renommierten Partnerinstitutionen wie Harvard oder dem MIT absolvieren. Gleichzeitig steht die Ausbildung einer neuen Generation von Fachkräften im Fokus, die Medizin, Technologie und Datenanalyse verbindet.
Stärkung des Forschungsstandorts Kärnten
Das Projekt stärkt die medizinische Forschung in Kärnten und fördert die internationale Vernetzung. Erkenntnisse aus der Medizinischen Universität Wien fließen direkt in die regionale Forschungslandschaft ein und tragen zur Weiterentwicklung des Standorts bei.
Kontakt
FH Kärnten – Carinthia University of Applied Sciences
FH-Prof. Priv.-Doz. Dipl.-Ing. (FH) Günther Grabner, Ph.D
Telefon: +43 (0)5 90500-3582
E-Mail: guenther.grabner@fh-kaernten.at
Website: www.fh-kaernten.at