Post market surveillance / Vigilanz von Medizinprodukten und In-vitro-Diagnostika
Wir laden Sie sehr herzlich zu diesem hochkarätigen Seminar in alpiner Umgebung ein!
Wir freuen uns auch, wenn Sie unser Rahmenprogramm (Unternehmensbesichtigung MED-EL und gemeinsames Abendessen) wahrnehmen!
- 21. Mai, 16.00 Uhr: Unternehmensbesichtigung MED-EL Medical Electronics GmbH, Fürstenweg 77a, 6020 Innsbruck
- 22. Mai, 8.45 – 16.00 Uhr: Seminar auf der Seegrube, Alpenlounge, 6020 Innsbruck
Das Vigilanzsystem für Medizinprodukte existiert bereits seit längerem. Dennoch stellen die Anforderungen der europäischen Vigilanzleitlinie, die seit dem 21. März 2012 in der neuen Fassung angewendet werden soll, bestimmte Herausforderungen dar. Besonders signifikant sind die neuen Meldepflichten & -fristen sowie erweiterte Anforderungen an Hersteller im Bezug auf die Marktbeobachtung. Das Seminar wird einen Überblick über die gültigen Regulierungen und Anforderungen geben. Besonderes Augenmerk wird auf die Meldung von Vorkommnissen gelegt. Neuester Trend: Medizinprodukte-Hersteller müssen sich zunehmend mit dem Thema Social Media auseinandersetzen.
Zum Programm Download
Wir ersuchen um verbindliche Anmeldung unter www.standort-tirol.at/vigilanz bis spätestens 16. Mai 2012. ACHTUNG: Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!
Ein Hinweis: Diese Veranstaltung wird mit LISAvienna durchgeführt, und durch die aws – Austria Wirtschaftsservice – gefördert. Dadurch können wir Ihnen die Seminarteilnahme zu diesen sensationellen Bedingungen anbieten!
Auf Ihr Kommen freut sich
Ihre
Petra Stöckl
Cluster Life Sciences Tirol
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Standortagentur Tirol
Ing.-Etzel-Straße 17
6020 Innsbruck
AUSTRIA
Tel +43.512.576262.35
Fax +43.512.576262.10
www.standort-tirol.at
Der perfekte Knochenersatz kommt mit Know-how aus Tirol
„VascuBone“ nennt sich ein EU-Projekt im Rahmen des 7. Rahmenprogramms, das sich zum Ziel gesetzt hat, eine Tool-Box für die Knochenregeneration zu entwickeln, die einerseits den Basisbedarf für die Knochenregeneration beinhaltet und andererseits eine freie Kombinierbarkeit einzelner Tools erlaubt, die an die individuelle Situation des Patienten angepasst ist. Insgesamt 15 europäische Partner aus Industrie und Forschung widmen sich dem gemeinsamen Thema, auch Tiroler Forschungsgruppen sind daran beteiligt. In Kooperation arbeiten Dr. Dr. Frank Kloss (Univ.-Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie/Direktor Univ.-Prof. Dr. Dr. Michael Rasse), Doz. Günter Lepperdinger (Institut für Biomedizinische Alternsforschung/Österreichische Akademie der Wissenschaften) und das von Dr. Doris Steinmüller-Nethl geführte Tiroler High-Tech-Unternehmen rho-BeSt an einem ehrgeizigen Ziel: der Erzeugung eines maßgeschneiderten Knochentransplantats aus Stammzellen.
„Gerade in meinem Fachbereich haben wir leider oft Patienten mit großen Knochendefekten, z.B. nach Tumoroperationen. Künstliche Knochenersatzmaterialien können aber nur bis zu einer gewissen Größe helfen. Die Transplantation von Knochenmaterial ist auch nur bedingt möglich, da der Knochenvorrat begrenzt ist und es zudem ein belastender Eingriff ist“, so Kloss. Die Lösung: Auf einer diamantbeschichteten Oberfläche (das Spezialgebiet von rho-BeSt) läßt man mit Hilfe von Stimulanzien Knochenstammzellen zu einem passenden Knochenersatz heranwachsen (Know-how Lepperdinger). Dazu werden z.B. anhand von CT-Daten erstellte Passformen verwendet (Expertise Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie). Der so geschaffene Knochenersatz wird anschliessend transplantiert. „Wir konnten in Tirol in den letzten Jahren schon viel Vorarbeit leisten, z.B wissen wir nun, wie man auf den Diamantoberflächen Wachstumsfaktoren perfekt anbinden kann“, berichtet Kloss. In zwei Jahren will man so weit sein, um das erste Knochenkonstrukt im Tiermodell einzusetzen. Das Innsbrucker Team setzt aber noch auf eine zweite Schiene: die Weiterentwicklung von künstlichen Knochenersatzmaterialien, um mit Hilfe von Proteinen die Durchblutung und somit das Einwachsen in den Knochen zu verbessern. „Mit diesem Projekt sind wir soweit, dass wir nächstes Jahr mit zwei Patientenstudien beginnen können“, sagt Kloss.
Quelle: Standort, Aktuelle Nachrichten der Standortagentur Tirol
Autor: Andreas Hauser
Über LISA
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Österreich ist Standort zahlreicher innovativer Firmen in den Bereichen Biotechnologie, Medizintechnik, Schlüsseltechnologien und dazugehörige Dienstleister. In den letzten Jahren hat sich Österreich zu einer Drehscheibe für die Life Science Szene entwickelt und viele multinationale Konzerne haben die Stärken Österreichs entdeckt, vorallem die starke Produktkandidaten-Pipeline, die erstklassigen Produkte, Technologien und Dienstleistungen.
Life Science Austria (LISA) bewirbt den österreichischen Life Science Sektor international und ist Hauptansprechpartner in allen Fragen zum Sektor. LISA ist der Entwicklung und dem Wachstum der österreichischen Life Science Szene zu einem führenden Baustein der österreichischen Wirtschaft verpflichtet. International verfolgt LISA das Ziel österreichische Life Science Spitzenleistungen in der gesamten Welt bekannt zu machen.
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