Sanochemia wieder in der Gewinnzone: Gewinn je Aktie verdoppelt
• EBIT + 131 % / Vorsteuerergebnis + 174 %
• Spürbare Erholung im Export: + 7 %
Wien, 22. Mai 2013 - Sanochemia Pharmazeutika AG, Wien, im regulierten Markt (General Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse sowie im Dritten Markt der Wiener Börse notiert (ISIN AT0000776307), gibt heute die Zahlen für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2012/13 (1. Oktober 2012 bis 31. März 2013) bekannt:
Mit leicht gesteigerten Umsatzerlösen konnte Sanochemia den Gewinn mehr als verdoppeln. Die radiologischen Produkte (Kontrastmittel) aus dem Bereich HUMANPHARMAZEUTIKA, VETERINÄRPHARMAZEUTIKA der Tochter Alvetra & Werfft GmbH und insbesondere Wirkstoffe aus dem Segment PRODUKTION trugen zu diesem Ergebnis bei. Erfreulich zeigte sich auch die Entwicklung im Radiologie-Export, wo insbesondere in Asien deutliche Umsatzzuwächse erreicht wurden.
Das Unternehmen erzielte einen Konzernumsatz von T€ 16.669 (VJ: T€ 16.465) und eine hoch positive Ertragsentwicklung. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ist auf T€ 3.066 (VJ: T€ 2.275) gestiegen. Alle operativen Segmente konnten mit positiven Ergebnissen dazu beitragen. Mit einem um 131 % gesteigerten Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) auf T€ 1.463 (VJ: T€ 633) konnte das operative Ergebnis trotz der weiterhin angespannten wirtschaftlichen Situation im Euroraum deutlich verbessert werden. Gemäss dem Grundsatz „Operative Profitabilität statt Umsatzausweitung“ ist es u.a. auch gelungen, Preiserhöhungen für einige Produkte durchzusetzen. Erwartungsgemäss führte die Abgrenzung für Zinsaufwendungen im Hinblick auf die Anleiheverbindlichkeiten zu einem negativen Ergebnis aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von T€ 406 (VJ: T€ 247). Bedingt durch die angeführten Faktoren ergab sich ein positives Vorsteuerergebnis (EBT) in der Höhe von T€ 1.058 (VJ: T€ 386). Nach einem Steueraufwand von TEUR 290 (VJ: T€ 80) zeigt sich auch ein positives Ergebnis nach Steuern, mit einem Gewinn von T€ 768 (VJ: T€ 306) konnte früher als erwartet die Rückkehr in die Gewinnzone erreicht werden. Daraus resultiert auch ein Gewinn je Aktie von EUR 0,06 (VJ: EUR 0,03).
Finanz- und Vermögenslage, Cashflow
Der Anstieg der liquiden Mittel (Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten) auf T€ 3.245 (VJ: 1.859) ist auf das zum Stichtag verbuchte Emissionsvolumen aus der Begebung der Anleihe zurückzuführen. Die gestiegenen Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund des höheren Auftragsvolumens führten zu kurzfristigen Vermögenswerten in Höhe von T€ 26.580 (VJ: T€ 23.710). Bedingt durch die Rückzahlung von kurzfristigen Finanzschulden und dem Abbau von Lieferverbindlichkeiten zum Stichtag (31.3.) sanken die kurzfristigen Schulden auf T€ 14.706 (VJ: T€ 16.358). Die langfristigen Schulden stiegen auf T€ 10.171 (VJ: T€ 7.401) und sind großteils auf die Anleiheverbindlichkeiten zurückzuführen. Der Cashflow aus der Geschäftstätigkeit lag mit T€ minus 453 unter dem Vorjahreswert (VJ: T€ 2.878) und ist auf die stichtagsbezogenen höheren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der verringerten Verbindlichkeiten zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote liegt mit 68 % weiterhin auf hohem Niveau.
Leichte Entspannung in den Exportmärkten (Radiologie)
Die im Vorjahr zurückgehaltenen Auslieferungen aufgrund von Zahlungsschwierigkeiten einiger Kunden konnten teilweise wieder aufgenommen werden. Deutlich zulegen konnte Sanochemia in den neu akquirierten Zielmärkten wie Südkorea und Philippinen. Die in Asien erzielten Umsätze erreichten bereits eine Umsatzgröße von fast einer Million Euro, das zeigt dass die Entscheidung in die asiatischen Märkte zu forcieren die richtige Strategie war. Die europäischen Märkte bewegen sich im Minus, die Ausfälle in Europa sollen durch verstärkte Exportaktivitäten in Asien und der MENA-Region kompensiert werden. In Russland wird die soeben erhaltene Zulassung von Scanlux® in einer zusätzlichen Konzentration noch im Geschäftsjahr den erwarteten Umsatzschub bringen.
Highlights und Ausblick
- Fokus Amerika: Sanochemia will in Kürze ihr MR-Kontrastmittel zur Zulassung am US-Markt einreichen. Die Unterzeichnung eines termsheets im Berichtszeitraum belegt die konkrete Aufnahme von Verhandlungen mit einem US-Vertriebspartner. Des Weiteren soll die klinische Weiterentwicklung von Sanochemias Tolperisonformulierung für den amerikanischen Markt rasch vorangetrieben werden. Mit dem patentrechtlichen Schutz für Sanochemias neu entwickeltes Syntheseverfahren zur ökonomischen und hochreinen Form von Tolperison soll eine verlängerte Marktexklusivität sichergestellt werden.
- Galantamin: Die Ansprache eines neuen Kundenkreises und der starke Wachstumsmarkt im Therapiebereich Alzheimer könnten das Absatzpotenzial für Sanochemias synthetisch hergestelltes Galantamin wesentlich erhöhen. Die neue Dokumentation für die europäische Zulassung des Wirkstoffes sowie für den amerikanischen bzw. internationalen Vertrieb wurde im Berichtszeitraum eingereicht.
- Breiter aufgestellt durch die Alvetra: Nach der erfolgreichen Integration in die Sanochemia wird nun auch im Veterinärbereich die zügige Internationalisierung der key products und der gezielte Markenaufbau vorangetrieben. Die Wachstumsperspektiven im Veterinärmarkt sind hervorragend, nicht zuletzt durch die steigende Anzahl von Haus- und Nutztieren und der geringeren Preissensitivität in diesem Segment. Die steigende Ausgabenbereitschaft zeigt sich ganz besonders im Kleintierbereich.
- Produktnachschub aus eigener F & E: Für den am weitest vorangeschrittenen Produktkandidat Cyclolux, ein neues Kontrastmittel für die Magnetresonanz-Tomografie, ist die Zulassungseinreichung für Sommer 2013 geplant. Zur Erweiterung der eigenen Produktportfolios kann das Unternehmen bereits auf eine Reihe von attraktiven Neu- und Weiterentwicklungen verweisen, wie beispielsweise hochwertige Spezialpharmazeutika für die Krebsdiagnostik (Vidon®)
- Erste internationale Vertriebspartnerschaft für Secrelux® abgeschlossen: Mit der Vermarktungsaufnahme in den neuen Vertriebsländern Australien, Neuseeland, Japan, Südafrika und Teile Südostasiens könnte das Umsatzvolumen mittelfristig wesentlich ansteigen.
Finanzprognose
„Wir sehen uns mit diesem erfreulichen Resultat auf gutem Weg die Umsatzverluste des Vorjahres wieder wettzumachen“, so der CEO Dr. Werner Frantsits, „wir erzielten zweistelliges Wachstum in den aufstrebenden Märkten, wo wir unsere Vertriebskanäle weiter ausbauen und unsere Zulassungsaktivitäten intensivieren werden.“ Entscheidend sei allerdings, wie rasch Zulassungen erteilt und behördliche Regularien in den jeweiligen Ländern abgehandelt werden können. Das Umsatzziel in den Schwellenländern bleibt überdurchschnittlich. Der Vorstand bekräftigt die finanzielle Zielsetzung für das Geschäftsjahr die lautet: Operatives Wachstum im Umsatz von ca. 10 % (33 Mio. €) und ein positives Betriebsergebnis. Durch eine weiterhin intensive Marktbearbeitung werde man in den kommenden Monaten alles daran setzen, dieses Ziel zu erreichen.
Der Halbjahresbericht mit Segmentberichterstattung für das erste Halbjahr 2012/13 ist ab ca. 9:00 auf der Website unter http://www.sanochemia.at/de/investoren/berichte-downloads/finanzberichte/ verfügbar.
Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte: Margarita Hoch, Investor RelationsTel. : +43 / 1 / 3191456 / 335
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Erste internationale Vertriebspartnerschaft für Secrelux
SANOCHEMKIA vergibt Exklusivrechte an LINK HEALTHCARE, Australien
Wien/Sydney/Pretoria/Singapur/Tokio/Auckland: 14. Mai 2013
Die börsennotierte Sanochemia Pharmazeutika AG (ISIN AT0000776307), Wien, gibt bekannt, dass sie mit der australischen LINK Healthcare (‘LINK’) einen Vertrag für den exklusiven Vertrieb von Secrelux®, einem Diagnostikum für die Pankreasfunktion, unterzeichnet hat. Link Pharma spezialisiert auf „Specialty Pharma“ und medizinische Technologien, erhält die Vertriebsrechte für Australien, Neuseeland, Japan, Südafrika und Südostasien, mit Ausnahme von Korea und den Philippinen. Das Unternehmen wird das als Injektion verabreichbare Medikament im Rahmen ihrer Vertriebsschienen für namentlich erfasste Patienten (Named Patient Programs, NPP) vermarkten und zudem die Zulassung für ausgewählte Märkte anstreben.
Secrelux® ermöglicht die frühe und eindeutige Diagnose von Pankreaskarzinomen als Basis für die zielgerichtete Behandlung dieser Erkrankung. Der Vorteil von Secrelux® liegt darin, dass es über einen Zeitraum von ein bis zwei Stunden eine markant erhöhte Sekretion der Pankreassäfte, sowie eine vermehrte Bikarbonatproduktion herbei führt und somit die Erkennung einer Pankreasunterfunktion ermöglicht. Secrelux®, eine Eigenentwicklung der Sanochemia ist in Deutschland bereits erfolgreich am Markt. In anderen europäischen Märkten wird das Produkt aufgrund seiner Einzigartigkeit auf „Named Patient Basis“ (Einzelanforderung) eingesetzt. Für eine breite internationale Vermarktung hat Sanochemia bereits Zulassungsanträge in mehreren europäischen Ländern eingereicht.
Dr. Klaus Gerdes, Vorstand für Forschung und Entwicklung sieht Secrelux® als ein Produkt mit besonders starkem Zukunftspotential: „Aufgrund der zunehmenden Zahl an inzidierten Pankreaskrankheiten steigt die Nachfrage nach innovativen Diagnostika. Auf dem europäischen Markt ist derzeit kein Produkt mit vergleichbaren Eigenschaften verfügbar. Die Kooperation mit LINK erlaubt nun auch eine zügige Vertriebsausweitung im Asien/Pazifik Raum – Zielmärkte der Sanochemia mit überdurchschnittlichen Wachstumsperspektiven. Das Umsatzvolumen könnte daher mittelfristig wesentlich ansteigen.
Auch John Bacon, der Vorstandsvorsitzende von LINK Healthcare begrüsst die Zusammenarbeit mit Sanochemia: “Wir freuen uns, dieses Diagnostikum zusammen mit Sanochemia breiter verfügbar zu machen. Das Pankreaskarzinom gilt als die vierthäufigste krebsbezogene Todesursache. Es betrifft vor allem ältere Menschen und die anfänglichen Symptome sind eher unspezifisch. Im Hinblick auf die alternde Bevölkerung ist ein verlässlicher Indikator für die Pankreasfunktion ein wichtiges diagnostisches Werkzeug.”
Über Sanochemia Pharmazeutika AG:
SANOCHEMIA, „The Specialty Pharma Company“ ist ein international tätiges Pharmaunternehmen mit langjähriger Erfahrung in der Entwicklung und Herstellung von Wirkstoffen und Arzneimitteln. Das Unternehmen ist auf Teilbereiche in der Onkologie, Schmerztherapie, Neurodegeneration sowie insbesondere in der Diagnostik auf bildgebende Verfahren spezialisiert. In der weltweiten Vermarktung ihrer radiologischen Produkte konnte das Unternehmen bereits erhebliche Fortschritte erzielen.
Der strategische Fokus liegt auf rasch wachsenden Pharmamärkten und Bereichen mit hohem Bedarf an neuen Diagnostika und Therapeutika. Mit einem umfassenden Netzwerk aus Tochtergesellschaften und Vertriebspartnerschaften ist SANOCHEMIA bereits heute gut aufgestellt und expandiert mit zunehmendem Erfolg in aufstrebende, globale Pharmamärkte.
SANOCHEMIA verfügt über ein etabliertes Portfolio an Human- und Veterinärpharmazeutika und entwickelt dieses im Bereich Forschung und Entwicklung kontinuierlich weiter. Der Schwerpunkt liegt in der Entwicklung von effizienten Krebsdiagnostika, wie Vidon®, zur photodynamischen Diagnose von Blasenkrebskarzinomen.
Für weiterführende Informationen über die Sanochemia Pharmazeutika AG besuchen Sie bitte www.sanochemia.at und www.sandiag.com
Über LINK Healthcare (Australien, Neuseeland, Südafrika, Singapur und Japan)
LINK Healthcare ist eine auf spezialisierte Pharmazeutika und medizinische Technologien ausgerichtete Firma, die sich in Privatbesitz befindet. Das Firmenziel von LINK ist es, bei der Vermarktung von essentiellen und einzigartigen Spezialprodukten, welche die Lebensqualität von Menschen wesentlich verbessern, eine führende Rolle anzustreben.
LINK verfügt über eine außergewöhnliche Infrastruktur in den Bereichen Zulassung, Vertrieb, Marketing, Kundendienst, und Lieferkette und hält Partnerschaften mit renommierten Unternehmen auf der ganzen Welt. Dies erlaubt es der Firma, ein einzigartiges Portfolio an hochspezialisierten Medikamten, „Medikamente, die zählen“, zu halten. LINK Healthcare führt eine Reihe an verschreibungspflichtigen Medikamenten in wesentlichen therapeutischen Indikationen, wie Neurologie, Onkologie, Orphan Drugs, und einige mehr. In Australien und Südafrika vertreibt die Gruppe weiters eine Reihe von Medizinprodukten im Bereich von Wundheilung, Diabetes und dezentrale Diagnostik.
Für weiterführende Informationen über LINK Healthcare besuchen Sie bitte www.linkhealthcare.com.au
Rückfragehinweis: Margarita HochInvestor Relations
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Dr. Biermayer ist neuer Geschäftsführer bei Sanochemia-Tochter ALVETRA
Wien, 8. April 2013 - Die börsennotierte Sanochemia Pharmazeutika AG vermeldet, dass mit heutigem Datum Dr. Werner Biermayer die Geschäftsführung der Sanochemia-Tochter ALVETRA und WERFFT GmbH übernommen hat.
Der promovierte Tierarzt bringt mittlerweile mehr als 25 Jahre berufliche Erfahrung im Bereich der Veterinärmedizin in Deutschland, Österreich und in der Schweiz, zuletzt bei IDEXX DACH mit, wo er als Sales Manager verantwortlich zeichnete. Dr. Biermayer gilt als profunder Kenner der Branche und wird seine Fähigkeiten insbesondere im Bereich Marketing und Sales einbringen, wo er für den internationalen Marktaufbau der ALVETRA sorgen wird.
Der Bereich Tiermedizin ist seit 2011 ein rasch wachsendes Geschäftsfeld bei der Sanochemia und hat sich in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt. „Jetzt arbeiten wir daran unsere Marktposition – ähnlich wie bei der Sanochemia Pharmazeutika AG - gezielt auszubauen, die Hauptprodukte rasch in die Märkte zu bringen und streben eine profitable Entwicklung an.“ Wachstumspotenzial in den Zielmärkten sei vorhanden, so der CEO der Sanochemia, Dr. Werner Frantsits, „außerdem ist der Veterinärmarkt weniger preissensitiv als Humanpharmazeutika. Da ist gerade der Kleintierbereich interessant , unser Fokus liegt bei Spezialprodukten für Hund und Katze wie zum Beispiel Präparate für die Onkologie. Bei Nutzvieh konzentrieren wir uns auf die Spezies Hochleistungskuh und da insbesondere auf Stoffwechselprodukte welche die Fruchtbarkeit bei Nutztieren wesentlich verbessern können. Beide Bereiche sind ausbaufähig und zeigen starkes Marktwachstum.
Die ALVETRA hat vertriebsorientierte Tochtergesellschaften in Deutschland, Tschechien, Slowakei, Ungarn, und wird zudem auch die Vertriebskanäle und –partnerschaften der Sanochemia nutzen. Synergien gibt es auch in Forschung und Entwicklung. Derzeit werden verschiedene Augenprodukte für Kleintiere evaluiert, um das Produktportfolio zu erweitern.
Werner Biermayer zu seiner neuen Position: „Mein Ziel ist es, die ALVETRA in den sich rasch verändernden Märkten und Rahmenbedingungen als verlässlichen und starken Partner zu positionieren und ALVETRA als „die Marke“ für hochwertige Produkte und Qualität zu etablieren.
Werner Biermayer, 1963 in Linz geboren, hat das Studium der Veterinärmedizin in Wien absolviert. Im Anschluss arbeitete er viele Jahre bei Pfizer Österreich in verschiedensten Positionen und war danach als Produktmanager bei der Intervet in Österreich tätig, wo er besondere Kenntnisse im Bereich Marketing erwarb.
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Sanochemia: Bericht zur ordentlichen Hauptversammlung 2013
- Einstimmige Entlastung für Vorstand und Aufsichtsrat
- Neu in den Aufsichtsrat gewählt: Dr. Elke Napokoj
Wien, 22.3.2013 - Die ordentliche Hauptversammlung der börsennotierten Sanochemia Pharmazeutika AG fand am 29. März 2012 in Eisenstadt, Österreich, statt. Der Einladung folgten ca. 70 Aktionäre und Gäste, sowie Vertreter der Gesellschaft.
Frau Eveline Frantsits, die sich als Vertreterin des erkrankten Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Kahler vorstellte, eröffnete die Sitzung um 15:00 Uhr. Nach der Begrüßung und Vorstellung der Gäste übergab sie das Wort an den Vorstandsvorsitzenden Dr. Werner Frantsits, der in seiner Eröffnungsrede unter dem Motto „Gut behauptet in einem schwierigen Umfeld“ auf die veränderten Rahmenbedingungen des Marktes einging. Insbesondere die Auswirkungen der Eurokrise und des arabischen Frühlings auf die Zahlungsfähigkeit der betreffenden Staaten hätten ab dem Sommer 2012 die Jahresergebnisse der Sanochemia mehr als erwartet belastet. Man habe zwar schnell reagiert um die Risiken einzugrenzen und in Ländern wie Griechenland und Ägypten auf Umsätze verzichtet, wo die fristgerechte Zahlung durch Abnehmer nicht sicher gestellt werden konnte. Nach seiner Einschätzung sei weiterhin mit einer wirtschaftlich angespannten Situation zu rechnen. Die Sanochemia werde dem entgegen treten, zum einen mit Sparmaßnahmen im administrativem Bereich, zum andern sollen die Synergiepotentiale durch die akquirierte Alvetra noch stärker genutzt werden als bisher. Alternativ werden Exporte in weniger risikobehaftete Regionen in Asien forciert. Weiters soll der Bereich der Tiermedizin – ähnlich der Sanochemia – rasch auf internationaler Ebene ausgebaut werden.
Rückblick auf das GJ 2011/12: Kennzahlen und Highlights
Dr. Stefan Welzig, CFO, erläuterte die wesentlichen Kennzahlen, die trotz des operativen Verlustes eine weitere Verbesserung der Bilanz und des Cashflows aufwiesen. Des Weiteren wurde in allen operativ tätigen Geschäftsbereichen ein positives EBIT erzielt. „Solide, aber ausbaufähig“, so Dr. Welzig, der seit Dezember 2012 als Finanzvorstand agiert. Bei einem Umsatz von TEUR 30.154 (VJ: TEUR 34.113) wurde ein positives EBITDA (operatives Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) in der Höhe von TEUR 2.844 (VJ: TEUR 5.203) erzielt. Aufgrund der nicht realisierten Umsatzchancen und den Preissteigerungen für Energie und Rohstoffe zeigte sich die Ertragsentwicklung rückläufig und das EBIT (Ergebnis vor Steuern und Zinsen) erreichte TEUR – 700 (VJ: TEUR 1.772). Das verbesserte Finanzergebnis führte zu einem EBT (Vorsteuerergebnis von TEUR – 1.195 (VJ: TEUR 947) Das Konzernergebnis wurde nach Steuerabzug mit TEUR – 1.431 (VJ: TEUR 972) ausgewiesen. Die Verschuldungssituation zeigte sich durch Rückzahlungen
von kurz- als auch langfristigen Finanzschulden deutlich verbessert. Der operative Cashflow – der bei ca 3 Millionen lag – unterstreicht die positive und nachhaltige Entwicklung im Unternehmen. Die Eigenkapitalquote lag mit 69 % auf hohem Niveau.
Dr. Klaus Gerdes, Vorstand für Marketing & Sales, sowie Forschung und Entwicklung, startete mit den Highlights des abgelaufenen Geschäftsjahres. In der Radiologie habe man mit den Fortschritten im internationalen Marktaufbau ein gutes Fundament aufgebaut. Der Export bleibt der Motor des Wachstums, so Dr. Gerdes, der auch die verstärkten Zulassungsaktivitäten weltweit hervorhebt. Der nächste Schritt sei nun die Portfolioerweiterung in den bereits vorhandenen Märkten. Auch im Hinblick auf Galantamin gab es Neues zu berichten: nach Wegfall der Janssen-Exklusivität kann künftig der von Sanochemia synthetisch hergestellte Wirkstoff auch für andere Anbieter produziert werden. Das bedeutet mittelfristig neue Abnehmer für Galantamin und weniger Volatilität in der Syntheseproduktion. Als besonderen Meilenstein sieht Dr. Gerdes die neuen Partnerschaften im Hinblick auf das Amerika-Geschäft. Für Tolperison konnte ein exklusiver Lizenzvertrag für den amerikanischen Markt mit der Katama Pharmaceuticals unterzeichnet werden. Weiters wurden die Verhandlungen mit einem US-Partner für den geplanten Vertrieb der Kontrastmittel in Amerika aufgenommen und ein „term sheet“ unterzeichnet werden.
Newsflow aus den Geschäftsbereichen
HUMANPHARMAZEUTIKA: In der Radiologie liegt der Länderschwerpunkt 2013/14 in Asien, USA und Lateinamerika. Nicht zuletzt aufgrund der zunehmenden Bedeutung der „Aufsteigenden Märkte“ sei es naheliegend, die Strategie terretorialer Art weiter zu verfolgen. Dr. Gerdes verweist auf Sanochemias wachsendes Portfolio im Bereich der Kontrastmittel, nun ginge es daran die Produkte nach erfolgter Zulassung rasch in die definierten Wachstumsmärkte zu bringen. Eine Umsatzausweitung sei vor allem für das MR-Kontrastmittel zu erwarten, wo 2013 Zulassung und Marktstart in Russland und in weiteren Zielmärkten erwartet wird. Auch das US-Portfolio soll mit der Einreichung von MR-Lux® um ein attraktives Produkt erweitert werden. Für Secrelux® – ein weiterer Hoffnungsträger im Radiologieportfolio – sollte in Kürze die erste internationale Vertriebspartnerschaft vermeldet werden, zeigt sich Dr. Gerdes zuversichtlich. Weiters sei für Tolperison-US ein kontinuierlicher newsflow zu erwarten: Die Gespräche mit der FDA sind positiv angelaufen, vermeldete der US-Entwicklungspartner, der mit einer raschen Durchführung der klinischen Phase II-Studie rechnet. Dies würde auch die Gespräche mit Investoren für die noch ausständige Finanzierung dieser Studien ebnen.
VETERINÄRPHARMA: Dr. Wolfgang Biermayer, Geschäftsführer der Alvetra und Werfft GmbH unterstrich die Ausweitungsmöglichkeiten und das Potenzial der eigenen Vertriebstöchter im Bereich der Tiermedizin. Seinen Hauptauftrag „rasch etwas zu bewegen“ stellt er auf drei Säulen:
1. Vertrieb der eigenen Produkte wie Alvegesic® und Carofertin®, Produkte mit teilweise vorhandenen Zulassungen, die es jetzt rasch in den Zielmärkte zu verkaufen gilt.
2. Entwicklung von neuen Produkten, wie beispielsweise ein Augenportfolio für Hund und Katze, weiters wird ein Portfolio für Stoffwechselprodukte für Nutztiere angedacht. Insbesondere den Kleintierbereich sieht er als Wachstumsmarkt.
3. Ausbau des Distributionsgeschäftes: Die vorhandenen Partnerschaften und Vertriebsschienen der Töchter sollen zunehmend für den Vertrieb von Handelsware genützt werden.
PRODUKTION: Dr: Gerdes, der den Patentauslauf für synthetisch hergestelltes Galantamin (2015) als den Beginn einer neuen Ära für diesen innovativen Wirkstoff sieht, verweist auf die gezielte Ansprache eines neuen, potentiellen Kundenkreises im Therapiebereich Alzheimer. Auch die Erschließung weiterer Kundensegmente im Vet-Bereich und das Wachstum im Radiologie-Export gäbe Hoffnung für eine bessere Auslastung der Produktion die derzeit bei 75 bis 85 % liegt. Nicht zuletzt gewinnt auch die Auftragsfertigung (Contract Manufacturing) durch die Outsourcingwelle von „Big Pharma“ zunehmend an Bedeutung.
FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG: Der Fokus liegt auf Nachfolgeprodukten zur Erweiterung der eigenen Portfolios. Für Cyclolux, einem verbesserten MR-Kontrastmittel, konnten die Entwicklungsarbeiten erfolgreich abgeschlossen werden und die erste Zulassungseinreichung sollte noch in diesem Sommer erfolgen. Die IIb-Studie für Vidon® (Blasenkrebsdiagnostikum) soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein, nach erfolgter Datenauswertung könne man ernsthafte Verhandlungen mit Partnern für die Verlizenzierung und Start der Phase III-Studie aufnehmen. Und für Galantamin wird an der Implementierung eines wirtschaftlich unabhängigen Prozesses gearbeitet, sowie an den Vorbereitungsarbeiten für die Zulassung in den USA und EU.
Aktie- massiv unterbewertet! Aufgrund der nicht zufrieden stellenden Finanzergebnisse und der allgemein schwierigen Börsensituation für kleine Werte ist es noch nicht gelungen, den Aktienkurs zu verbessern. Die Analysten sehen deutliches Potenzial nach oben, der Buchwert liegt bei EUR 4,14 (ohne Einpreisung der F und E-Projekte). Anleihe: Das öffentliche Angebot wurde bereits geschlossen und die Anleihe wird über die Börsenplätze Frankfurt und Wien gehandelt. Institutionelle Investoren können noch die außerbörsliche Zeichnungsmöglichkeit bis zur Erreichung des geplanten Emissionsvolumens von bis zu EUR 10 Millionen nützen. Sanochemia rechnet mit der Schließung der Anleihe in ca. 6 Wochen.
Ausblick: Dr. Frantsits erläutert in seiner Zusammenfassung nochmals die Wachstumsstrategie des Unternehmens und die finanzielle Zielsetzung für das Geschäftsjahr die lautet: Operatives Wachstum im Umsatz von ca. 10 % (EUR 33 Millionen) und ein positives Betriebsergebnis. Durch eine weiterhin intensive Marktbearbeitung werde man in den kommenden Monaten alles daran setzen, dieses Ziel zu erreichen. Abhängig ist man von behördlichen Entscheidungen wie Zulassungen, aber auch weiterhin von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.
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Sanochemia: US-Patent für verbessertes Syntheseverfahren zur Herstellung von hochreinem Galantamin
Wien, 19. März 2013 - Die börsennotierte Sanochemia Pharmazeutika AG, Wien, (ISIN AT0000776307), gibt bekannt, dass auf eine von ihr eingereichte Anmeldung über ein hochwertiges Verfahren zur industriellen Herstellung von synthetischem Galantamin in hochreiner Qualität ein US-Patent erteilt wurde.
Durch die Patentierung des Sanochemia-Verfahrens soll eine Erweiterung seines bis 2015 weltweit geltenden Syntheseschutzes bis zum Jahr 2027 erreicht werden. Sanochemia hat ein ökonomisches Herstellverfahren mit moderner Metallkatalyse entwickelt das gleichzeitig den hohen regulatorischen Reinheitsanforderungen entspricht. Der zu erwartende weltweite Patentschutz des national wie auch international angemeldeten Verfahrenspatentes wird die Erreichung der neuen Standards für Dritte erheblich erschweren, bzw. stellt einen Schutz der ökonomischen Herstellweise dar.
Im Hinblick auf die verschärften regulatorischen Anforderungen an die neue Wirkstoffgeneration kann SANOCHEMIA in der Entwicklung einer qualitativ verbesserten Herstellung von Galantamin neue Maßstäbe setzen. Mit seiner Expertise – den ursprünglich biologischen Wirkstoff vollständig in Labors und im Industriemaßstab herzustellen – ist Sanochemia seit Jahren Partner von Janssen Pharmaceuticals, einem Tochterunternehmen von J und J. Synthetisches Galantamin findet Einsatz in einem Alzheimerpräparat (Razadyne® / Reminyl®) und wird von Janssen-Cilag und Shire weltweit vertrieben. Durch eine Vertragsmodifikation mit Janssen entfällt die Exklusivität und Sanochemia kann den Wirkstoff künftig auch anderen Anbietern weltweit offerieren, was das Absatzpotenzial für Sanochemia mittelfristig erhöhen könnte. Das ermöglicht dem Unternehmen auch, die Unabhängigkeit von einzelnen Lieferanten sicherzustellen.
SANOCHEMIA als behördlich registrierter Wirkstoffproduzent
Einreichung bei Gesundheitsbehörden ist erfolgt
Um den synthetisch hergestellten Wirkstoff Galantamin künftig unter dem Sanochemia-Label anbieten zu können, ist eine behördliche Registrierung des Wirkstoffes notwendig. Demzufolge hat Sanochemia bereits Ende 2012 eine neue, umfangreiche Dokumentation für den europäischen Zulassungsantrag (CEP) des Wirkstoffes Galantamin für den amerikanischen bzw. internationalen Vertrieb (DMF) eingereicht.
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SANOCHEMIA: „Notice of Allowance“ für Tolperison-Herstellverfahren für den US-Markt
Baldige Patenterteilung für Sanochemias Herstellverfahren für hochreines Tolperison
Wien, 23. November 2012 - Die US-amerikanische Patentbehörde USPTO hat eine „Notice of Allowance“ für das Patent der Sanochemia Pharmazeutika AG, Wien, (ISIN AT0000776307), zur industriellen Herstellung des Wirkstoffes Tolperison herausgegeben. Dieses Dokument bestätigt, dass der Prüfprozess positiv abgeschlossen ist und in Kürze mit der Erteilung des endgültigen Patents zur rechnen ist. Die Erteilung des US-Patents sichert den patentrechtlichen Schutz bis mindestens 2028 und eine verlängerte Marktexklusivität für Sanochemias hochreines Tolperison.
Sanochemia: Neues chemisches Herstellverfahren entwickelt
Im Zuge der klinischen Entwicklung von Tolperison für den nordamerikanischen Markt hat Sanochemia ein neues Syntheseverfahren zur ökonomischen und hochreinen Form von Tolperison entwickelt. Diese Neuentwicklung des Wirkstoffes in hochreiner Qualität unterscheidet sich wesentlich in der innovativen und technischen Leistung von Sanochemia gegenüber den bis dato zugelassenen Tolperison-Präparaten. Mit dem verbesserten, chemischen Prozess lässt sich Tolperison in größerer Reinheit als bisher im industriellen Maßstab synthetisieren. Dies ist für die geplante Entwicklung in Nordamerika von erheblicher Bedeutung, da die Gesundheitsbehörde FDA entsprechende Limits im Hinblick auf potentiell genotoxisch angesehene Verunreinigungen („4.MMPPO“) vorschreibt. Im Hinblick auf die strengen Normen bezüglich der Reinheit von Medizinprodukten für den Vertrieb in den USA ist es Sanochemia gelungen, die hohen Levels der FDA-Standards für die „aktive pharmazeutische Substanz“ (API) nicht nur einzuhalten, sondern noch weiter zu verbessern.
Hochreines Tolperison verlängert Marktexklusivität
In den USA wurde Tolperison bisher nicht vollständig klinisch untersucht oder registriert. Für den US-Markt ist Tolperison daher eine „New Chemical Entity“ (NCE), eine neue chemische Wirksubstanz, für die bei FDA eine Investigational New Drug Application (IND) mit Daten von neuen vorklinischen und klinischen Studien eingereicht wurde. Dafür hat Sanochemia in den USA und auch in anderen Ländern entsprechende Patente eingereicht und teilweise erhalten. Die Erteilung des US-Patents bedeutet nun umfassenden Schutz auf das Herstellverfahren und damit eine verlängerte Marktexklusivität für das Unternehmen.
Tolperison – der Wirkstoff
Bei Tolperison handelt es sich um ein Medikament zur Behandlung von neuromuskulären Spasmen. Tolperison wirkt sowohl auf das periphere Nervensystem als auch im Rückenmark und im Hirnstamm und kann schwere Muskelverkrampfungen gezielt entspannen und die Mobilität des Patienten ohne sedierende Nebenwirkungen deutlich verbessern. Tolperison wird in Osteuropa, Deutschland und Teilen Asiens seit längerer Zeit gegen Muskelschmerzen und neuromuskuläre Spasmen eingesetzt. Sanochemias Tolperisonformulierung wird seit Jahren in Deutschland und der Schweiz mit dem Partner Orion erfolgreich vertrieben.
Sanochemia hat im Oktober 2012 eine Lizenz- und Produktionsvereinbarung mit einem US-Partner bekanntgegeben. Katama Pharmaceuticals wird Tolperison für die Behandlung schmerzhafter Muskelverspannungen für den US-amerikanischen Markt mit Sanochemia klinisch entwickeln. „Die Erteilung des US-Patents für Sanochemias ökonomisches Syntheseverfahren für die Herstellung des Wirkstoffes in neuer hochreiner Form ist ein wichtiger Meilenstein in der Weiterentwicklung von Tolperison“, so Dr. Klaus Gerdes, Vorstand für Forschung und Entwicklung, „Tolperison nimmt im Wachstumskonzept der Sanochemia und ihrer strategischen Positionierung in wirtschaftlich interessanten Märkten eine zentrale Stelle ein.
Weitere Informationen:
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Sanochemia und Katama unterzeichnen exklusiven Lizenzvertrag für Tolperison in Nordamerika
US-Partner Katama entwickelt und vertreibt Tolperison-Präparate zur Behandlung von neuromuskulären Spasmen
Wien und San Diego, 2. Oktober 2012 - Die börsennotierte Sanochemia Pharmazeutika AG, Wien, (ISIN AT0000776307) und Katama Pharmaceuticals, ein US-amerikanisches biopharmazeutisches Unternehmen, gaben heute die Unterzeichnung eines exklusiven Lizenzvertrages bekannt. Der Vertrag sieht vor, dass Katama Pharmaceuticals Sanochemias Tolperison-Formulierung in Nordamerika klinisch weiter entwickelt und exklusiv vertreibt. Nach erfolgreichem Studienverlauf soll das Präparat in ca. 3 bis 4 Jahren auf den Markt gebracht werden.
Die von Jeff Raser, einem erfolgreichen Pharmaentwickler gegründete und in San Diego angesiedelte Katama ist ein junges, innovatives Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von Arzneimittel zur Therapie von Schmerzerkrankungen spezialisiert hat. Katama wird Tolperison für die Behandlung schmerzhafter Muskelverspannungen und Spastizität für den US-amerikanischen Markt unter einer Lizenz- und Produktionsvereinbarung mit Sanochemia klinisch entwickeln. In den USA werden jährlich 50 Millionen Verschreibungen für diese Indikation vorgenommen was einem Marktpotenzial von ca. $ 8 Milliarden entspricht.
Bei Tolperison handelt es sich um ein Medikament das die EMA (Europäische Zulassungsbehörde) zur Behandlung von neuromuskulären Spasmen definiert hat. Tolperison wirkt sowohl auf das periphere Nervensystem als auch im Rückenmark und im Hirnstamm und kann schwere Muskelverkrampfungen gezielt entspannen und die Mobilität des Patienten ohne sedierende Nebenwirkungen deutlich verbessern. Tolperison wird in Osteuropa, Deutschland und Teilen Asiens seit längerer Zeit gegen Muskelschmerzen und neuromuskuläre Spasmen eingesetzt. Sanochemias Tolperisonformulierung wird seit Jahren in Deutschland und der Schweiz mit dem Partner Orion erfolgreich vertrieben.
Neue chemische Wirksubstanz für den US-Markt
In den USA wurde Tolperison bisher nicht vollständig klinisch untersucht oder registriert. Für den US-Markt ist Tolperison eine „New Chemical Entity“ (NCE), eine neue chemische Wirksubstanz, für die bei der amerikanischen Gesundheitsbehörde (FDA) bereits eine Investigational New Drug Application (IND) mit Daten von neuen vorklinischen und klinischen Studien eingereicht wurde. Dafür hat Sanochemia in den USA und auch anderen Ländern entsprechende Patente eingereicht und teilweise erhalten. Das bedeutet nach Erteilung der Zulassung Dokumentschutz und damit eine verlängerte Marktexklusivität für das Unternehmen.
Details zur Lizenzvereinbarung
Durch die Vereinbarung erwirbt Katama die Rechte an allen Sanochemia derzeit gehörenden oder von ihr zukünftig entwickelten Tolperison-Produktvarianten und Patentrechten, sowie exklusive Vermarktungs- und Vertriebsrechte in Nordamerika und Mexiko. Die Lizenzvereinbarung sieht Milestonezahlungen vor, die gebunden sind an Entwicklungs- und Vertriebsziele, als auch umsatzabhängige Royalities. Darüber hinaus wird Sanochemia das Produkt für die Dauer des Vertrages für Katama herstellen. Die Finanzierung der notwendigen klinischen Studien für die US-Zulassung wird mittels Bereitstellung von Venture Capital durch weitere Investoren erfolgen. Sanochemia wird zusätzlich auch einen Aktienanteil von 9% an Katama erhalten.
Sanochemias Vorstand für Forschung und Entwicklung, Dr. Klaus Gerdes, sieht in der hochreinen Form von Tolperison als API (Active Pharmaceutical Ingredrient) mit Verfahrenspatent sowie die damit verbundene Marktexklusivität einen deutlichen Vorteil für die anschließende Vermarktung in Nordamerika. Aufgrund der Erfahrungen aus Europa hoffe man auf eine schnell durchführbare klinische Phase III-Studie. Um dies sicherzustellen wird auch ein Joint Development Board mit Mitarbeitern der Sanochemia und Katama implementiert. Der abgeschlossene Vertrag mit Katama sei ein bedeutender Meilenstein für das Unternehmen und der erste Schnitt zu einer langfristigen Zusammenarbeit im Zuge der Entwicklung und Vermarktung von Tolperison für den US-Markt
Weitere Informationen
Margarita Hoch Investor Relations Sanochemia Tel: +43 1 3191456 335 m.hoch@sanochemia.at Jeff Raser CEO Katama Pharmaceuticals Tel: 760 310 9962 jwraser@gmail.comZUKUNFTSGERICHTETE AUSSAGEN
Diese Pressemitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen, die sich auf das Geschäft, die finanzielle Entwicklung und die Erträge der Sanochemia-Gruppe sowie auf die Geschäftsbereiche, in denen die Sanochemia-Gruppe tätig ist, beziehen und die Risiken und Unsicherheiten beinhalten. Diese zukunftsgerichteten Aussagen beruhen auf gegenwärtigen Plänen, Schätzungen, Prognosen und Erwartungen der Gesellschaft sowie auf bestimmten Annahmen, die sich, obwohl sie zum derzeitigen Zeitpunkt nach Ansicht der Gesellschaft angemessen sind, als fehlerhaft erweisen können und stellen daher weder Versprechen noch Garantien dar. Die tatsächlichen Ergebnisse können daher erheblich von denen abweichen, die in diesen zukunftsgerichteten Aussagen dargestellt werden. Weder die Gesellschaft noch ihr Vorstand können daher für die zukünftige Richtigkeit der dargestellten Meinungen oder den tatsächlichen Eintritt der prognostizierten Entwicklungen die Verantwortung übernehmen. Wir übernehmen ausdrücklich auch keine Verpflichtung, vorausschauende Aussagen hinsichtlich geänderter Erwartungen oder hinsichtlich neuer Ereignisse, Bedingungen oder Umstände, auf denen diese Aussagen beruhen, öffentlich zu aktualisieren oder zu revidieren.
News ArchivSanochemia- Export Radiologie: Erhöhte Nachfrage aus Ägypten
Wien, 6. September 201 - Die börsennotierte Sanochemia Pharmazeutika AG, Wien, gibt bekannt dass die Exportaktivitäten der Radiologiesparte in einzelne Länder der MENA-Region teilweise wieder aufgenommen werden könnten. Das Unternehmen hatte aufgrund von Zahlungsunsicherheiten die mit politischen oder wirtschaftlichen Unsicherheiten behafteten Länder temporär nicht bedient. Nun sind beispielsweise die offenen Verbindlichkeiten in Ägypten auf einem nur noch niedrigen Niveau und Sanochemias wichtigster Markt in der MENA-Region wird ab Herbst 2012 wieder beliefert werden.
Komplettes Portfolio für Ägypten
Sanochemias ägyptischer Partner sieht aufgrund des stark steigenden Marktes für nicht ionische Kontrastmittel großes Potential für Sanochemias Scanlux® (nicht ionisches Röntgenkontrastmittel) und rechnet damit die derzeitigen Absatzzahlen von dzt. ca. 150.000 Stück kurzfristig verdoppeln zu können. An einem Finanzierungskonzept, wie die erhöhte Nachfrage bedient werden kann, wird gearbeitet. Marktzulassungen liegen teilweise auch vor für Barilux® und Gastrolux®. Des Weiteren befindet sich MR-Lux® im fortgeschrittenen Zulassungsprozess, der letzte Punkt, die Preiszulassung ist vor kurzem erfolgt. Sanochemia geht davon aus, dass ihr innovatives MR-Kontrastmittel für die Magnet-Resonanz-Tomographie Anfang 2013 in Ägypten gelauncht werden kann. Auch für Secrelux® (Pankreasdiagnostikum) werden derzeit zulassungsrelevante Aspekte evaluiert.
Der Markt
Das nordafrikanische Land mit dem größten Wachstumspotenzial ist fraglos Ägypten. Ägypten zählt zu den „aufstrebenden, neuen Pharmamärkten“ denen ein rasantes Wachstum für Medikamente prognostiziert wird. Der ägyptische Markt für Diagnostika beläuft sich dzt. auf ca. 12 Millionen Euro und zeigt sich mit Steigerungsraten im zweistelligen Prozentbereich. Grundlage für diese Entwicklung ist jedoch eine fortgesetzte politische Stabilisierungsphase. Ägypten hat erst vor kurzem die revolutionären Tage hinter sich gebracht, eine relative Stabilität erreicht und weist mit seinen 84 Millionen Einwohnern eine junge, motivierte und vergleichsweise gut gebildete Bevölkerung auf. Gleichzeitig ist die Marktdurchdringung für Medikamente und Diagnostika noch auf einem sehr niedrigen Niveau.
Zur Finanzierung der Wachstumsstrategie: Anleihe in Eigenemission:*
Mit der Begebung einer Anleihe in Eigenemission (Start Juli 2012) will Sanochemia einen zusätzlichen Weg zur Finanzierung ihrer Wachstumspotenziale nutzen. Vor kurzem hat das Unternehmen nun die Zeichnungsfrist für ihre 7,75 % – Anleihe, die bis zu 15 Mio. Euro einbringen soll, verlängert. Die Notwendigkeit begründete Sanochemia mit der Urlaubszeit, da eine Reihe von Anlegern, auch Institutionelle, ihr Interesse bekundet und um eine Verlängerung der Frist ersucht hätten. Mit dem Emissionserlös will das Pharmaunternehmen “vorrangig ihre Wachstumsstrategie finanzieren”, vor allem die rasche Internationalisierung der Radiologiesparte, den Ausbau des Veterinärgeschäfts sowie den Bereich Produktentwicklung. Außerdem sollen laufende klinische Studien finanziert und kurzfristige Verbindlichkeiten beglichen werden.
* Dies ist weder ein Angebot noch eine Einladung zum Bezug oder zum Kauf von Wertpapieren der Sanochemia Pharmazeutika AG. Ein Angebot erfolgt ausschließlich durch und auf der Basis eines dem luxemburgischen Prospektgesetzes entsprechenden und von der CSSF gebilligten Prospekts. Der Prospekt wurde gemäß den Bestimmungen des luxemburgischen Prospektgesetzes von der Gesellschaft veröffentlicht und ist auf der Internetadresse der Gesellschaft, http://www.sanochemia.at/de/investoren/, sowie während der üblichen Geschäftszeiten in den Geschäftsräumlichkeiten der Sanochemia Pharmazeutika AG, Boltzmanngasse 11, 1090 Wien, Tel. +43 (1) 319 14 56 – 0, kostenlos erhältlich.
Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:
Margarita Hoch Investor Relations Tel. : +43 / 1 / 3191456 / 335 Fax: +43 / 1 / 3191456/ 344 m.hoch@sanochemia.at www.sanochemia.at News ArchivSANOCHEMIA Pharmazeutika AG begibt Anleihe in Eigenemission
Wien, 19. Juli 2012 – Die CSSF (Commission de Surveillance du Secteur Financier Luxemburg) hat den Wertpapierprospekt für die 7,75 % Anleihe 2012-2017 der Sanochemia Pharmazeutika AG (ISIN AT0000776307) gebilligt. Die Inhaber-Teilschuldverschreibung (ISIN: DE000A1G7JQ9) hat ein Volumen von bis zu € 15.000.000 und wird voraussichtlich vom 23. Juli 2012 bis 5. August 2012 in Österreich und Deutschland öffentlich und in Europa im Rahmen einer Privatplatzierung interessierten Investoren zur Zeichnung angeboten. Eine Verlängerung oder Verkürzung der Angebotsfrist bleibt vorbehalten. Die Anleihe kann direkt über die Emittentin erworben werden.
Mit dem Emissionserlös von bis zu 15 Millionen Euro wird die SANOCHEMIA Pharmazeutika AG vorrangig ihre Wachstumsstrategie finanzieren. Dabei sind insbesondere Investitionen in die Internationalisierung, den Ausbau des Veterinärgeschäfts sowie in den Bereich Produktentwicklung vorgesehen. Teile des eingesammelten Kapitals sollen zusätzlich in die Finanzierung laufender klinischer Studien sowie in die Deckung kurzfristiger Verbindlichkeiten fließen.
Diese Ad-hoc Meldung ist weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Bezug oder zum Kauf von Wertpapieren der Sanochemia Pharmazeutika AG. Ein Angebot erfolgt ausschließlich durch und auf der Basis eines dem luxemburgischen Prospektgesetzes entsprechenden und von der CSSF gebilligten Prospekts. Der Prospekt wurde gemäß den Bestimmungen des luxemburgischen Prospektgesetzes von der Gesellschaft veröffentlicht und ist auf der Internetadresse der Gesellschaft, http://www.sanochemia.at/de/investoren/, sowie während der üblichen Geschäftszeiten in den Geschäftsräumlichkeiten der Sanochemia Pharmazeutika AG, Boltzmanngasse 11, 1090 Wien, Österreich,Tel. +43 (0) 1/319 14 56 – 0, kostenlos erhältlich.
Rückfragehinweis:
Margarita HochInvestor Relations SANOCHEMIA Pharmazeutika AG
Boltzmanngasse 9a-11, 1090 Wien
Tel.: + 43 / 1 / 3191456 – 335
Email: m.hoch@sanochemia.at News Archiv
SANOCHEMIA im Halbjahr weiter in der Gewinnzone
Information für unsere Kapitalanleger und Institutionelle Investoren
Halbjahresbericht (01. Oktober 2011 – 31. März 2012)
Sanochemia weiter in der Gewinnzone:
- leichter Umsatzanstieg
- Gewinn je Aktie Euro 0,03
- wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Volatilität in Synthese schwächt Q2
Wien, 24.5.2012 - Sanochemia Pharmazeutika AG, Wien, im regulierten Markt (General Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse sowie im Dritten Markt der Wiener Börse notiert (ISIN AT0000776307), gibt heute die Zahlen für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2011/12 (1. Oktober 2011 bis 31. März 2012) bekannt.
Bei leicht gesteigerten Umsätzen konnte Sanochemia trotz temporär schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen in einigen Märkten ein positives Gesamtergebnis erzielen. Zur Risikominimierung beliefert Sanochemia instabile Märkte erst nach Sicherstellung der Zahlung gemäss dem Grundsatz „Operative Profitabiliät statt Umsatzausweitung“. Das 2. Quartal war zudem von der Volatilität in der Synthese geprägt, die immer wieder zu zyklischen Entwicklungen in den einzelnen Quartalen führt, daher sollte das Segmentergebnis nur auf Jahresbasis gesehen werden. Erfolge konnten im Export verzeichnet werden (+20 %), die Fortschritte im Vertriebsausbau belegen das große Wachstumspotenzial von Sanochemias Zielmärkte.
Demnach erzielte Sanochemia in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2011/12 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 16.465 (nach TEUR 16.351 im vergleichbaren Vorjahreszeitraum). Die radiologischen Produkte aus dem Bereich HUMANPHARMAZEUTIKA, Wirkstoffe und Pharmazeutika aus der PRODUKTION, sowie Produkte für die Tiermedizin / VETERINÄRPHARMAZEUTIKA trugen zu diesem Ergebnis bei.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ist auf TEUR 2.275 (VJ TEUR 3.587) gesunken. Der operative Ergebnisrückgang ist u.a. auf markante Preissteigerungen bei Energie und Rohstoffen (z.B. 40 % Preisanstieg bei Jod) zurückzuführen, die kurzfristig nicht an Kunden überwälzbar sind. Trotz der momentan schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Radiologiegeschäft einiger Exportländer und den gesunkenen Umsatz- und Ergebnisbeiträgen konnte ein positives EBIT von TEUR 633 (VJ TEUR 1.907) erzielt werden. Das Ergebnis aus der Finanzierungstätigkeit zeigte sich mit minus TEUR 247 (VJ TEUR minus 529) deutlich verbessert.
Bedingt durch diese Faktoren ergab sich ein positives Vorsteuerergebnis (EBT) in Höhe von TEUR 386 (VJ TEUR 1.378). Nach einem Steueraufwand von TEUR 80 (VJ TEUR 542) zeigt sich auch ein positives Ergebnis nach Steuern; es wurde ein Gewinn von TEUR 306 (VJ TEUR 836) oder EUR 0,03 (VJ 0,07) Ergebnis je Aktie erzielt. Die Entwicklung des Halbjahresergebnisses entspricht somit den Erwartungen des Unternehmens.
Finanz- und Vermögenslage, Cashflow
Bei den langfristigen Vermögenswerten verringerten sich die Sachanlagen infolge des gesunkenen Investitionsaufkommens, die langfristigen Vermögenswerte gingen daher leicht auf TEUR 53.283 (VJ TEUR 54.080) zurück. Die kurzfristigen Schulden sanken auf TEUR 16.917 (VJ TEUR 21.891). Grund dafür ist im Wesentlichen die im März 2012 abgeschlossene Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage im Zusammenhang mit dem im letzten Geschäftsjahr durchgeführten Erwerb der Alvetra u. Werfft GmbH. Die langfristigen Schulden konnten im Berichtszeitraum weiter auf TEUR 5.860 gesenkt werden (VJ TEUR 7.036) und sind großteils auf die – infolge der Rückführung von Krediten – gesunkenen Finanzverbindlichkeiten zurückzuführen. Das Grundkapital stieg infolge der Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage (Alvetra u. Werfft GmbH) und führte zu einem deutlich gestiegenen Eigenkapital in Höhe von TEUR 53.384 (TEUR 48.303). Die Eigenkapitalquote liegt demnach bei 70 %. Die liquiden Mittel (Kassenstand, Guthaben bei Kreditinstituten, Wertpapiere) lagen mit TEUR 1.869 über dem vergleichbaren Vorjahreszeitpunkt (TEUR 1.495). Trotz der schwierigen Geschäftsentwicklung konnte der operative Cashflow auf TEUR 2.616 (VJ TEUR 2.374) verbessert werden.
Segmentberichterstattung: Kernsegmente positiv
Das Segment HUMANPHARMAZEUTIKA erzielte einen um 9 % gesteigerten Umsatz auf TEUR 8.116 (VJ TEUR 7.437), und auch das Segmentergebnis konnte deutlich auf TEUR 777 (VJ TEUR 464) verbessert werden. Das Umsatzwachstum kommt trotz der veränderten Rahmenbedingungen einiger Länder (Griechenland, MENA, Iran) großteils aus den Exportaktivitäten der Radiologie (+ 20%), aber auch die deutsche Tochter Sanochemia Diagnostics konnte im größten Einzelmarkt des Unternehmens aufgrund der geänderten Vertriebsstrukturen deutlich zulegen (+ 20%). Infolge der Volatilität in der Synthese verzeichnete die PRODUKTION für den Berichtszeitraum einen Umsatzrückgang auf TEUR 4.995 (VJ 7.138), wird aber aufgrund der Auftragslage für Q3/Q4 ein ähnlich gutes Jahresergebnis wie im Vorjahr erreichen. VETERINÄRPHARMAZEUTIKA erzielte im 6-Monatsausweis Umsatzerlöse von TEUR 3.352, der Vorjahresumsatz von TEUR 1.743 war das erstmalig konsolidierte Ergebnis für nur 3 Monate – nach dem Erwerb der Alvetra u. Werfft GmbH per 1.1.2011. Das operative Segmentergebnis wurde mit TEUR 292 ausgewiesen.
In F & E sind die Entwicklungsaktivitäten des Unternehmens angesiedelt, es wurden keine nennenswerten Umsätze erzielt.
Ausblick - Positive Ergebnisse auch für das Gesamtjahr
Die Beschleunigung der internationalen Expansion und die Konzentration auf marktnahe Entwicklungsvorhaben hat Top-Priorität. 2012 wird Sanochemia daher weiterhin verstärkt in ihre Wachstumsvorhaben insbesondere in der Radiologie und in der Produktentwicklung investieren, auch wenn die gesamtwirtschaftliche Lage weiterhin ein schwieriges Geschäftsjahr erwarten läßt. „Dank unserer Innovationskraft und Flexibilität und der bereits geschaffenen Position in unseren Zielmärkten glauben wir auch in Zukunft ein starkes Wachstumspotenzial zu haben“, so der CEO Dr. Werner Frantsits.
Zum jetzigen Zeitpunkt und vor allem auf Grund der völlig unabschätzbaren konjunkturellen Entwicklung sind keine konkreten Ergebnisprognosen möglich. Wir gehen jedoch davon aus, dass das 2. Halbjahr des Geschäftsjahres 2011/12 aufgrund der bestehenden Aufträge und den langfristigen Kooperations- und Vertriebsverträgen umsatz- und ertragsstärker sein wird wie das 1. Halbjahr.
Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:
Margarita Hoch, Investor RelationsTel. : +43 / 1 / 3191456 / 335
Fax: +43 / 1 / 3191456/ 344
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