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LISA bei der Arab Health

LISA präsentiert österreichische Medizintechnik Innovationen im arabischen Raum

Am 23. Jänner startete in Dubai die 38. Auflage der Fachmesse „Arab Health“, die gleich am ersten Tag eine Steigerung der Besucherzahlen um 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnete. Life Science Austria (LISA) war in diesem Jahr das erste Mal mit einem Gemeinschaftsauftritt vertreten, auf dem die drei Clusterorganisationen Human Technology Styria, Gesundheitscluster Oberösterreich und LISAvienna und auch Life Science Austria den Besuchern aus dem arabischen Raum österreichische Medizintechnik-Innovationen präsentierten. Der Besucherstrom war stark und die Aussteller zeigten sich von den Kontaktmöglichkeiten durchwegs positiv angetan.

Die LISA Lounge war Teil des österreichischen Gruppenstands, der in bewährter Weise von der österreichischen Wirtschaftskammer organisiert wurde. Auf 500 m² präsentierten sich insgesamt 35 österreichische Medizintechnik-Unternehmen.

Mit über 71.000 Besuchern aus 137 Ländern und 3.000 Ausstellern aus 60 Ländern stellt die „Arab Health“ den wichtigsten Healthcare-Event im Mittleren Osten dar. Die weltweit zweitgrößte Medizintechnikmesse findet alljährlich im Dubai International Convention & Exhibition Centre statt, begleitet wird die Ausstellung vom Arab Health Congress. Besonders im Rampenlicht standen dieses Jahr „Mobile Health“, die Herausforderungen einer alternden Bevölkerung und damit verbunden das Thema Diabetes.

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Brauner: Wiener Biotech-ForscherInnen sind erfolgreiche UnternehmerInnen

ZIT-Förderausschreibung beweist anhaltende Dynamik am Wiener Life Sciences Sektor

Wien (OTS): Die Ergebnisse des ZIT Calls Life Sciences 2011 stehen fest: Nach wie vor ist die Gründungsdynamik am Wiener Life Sciences Sektor ungebrochen. Insgesamt haben sich 42 Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft um die von der Technologieagentur der Stadt Wien (ZIT) ausgeschriebene Forschungsförderung bemüht. Gleich drei universitäre Spin Offs finden sich unter den zehn geförderten Projekten. Die internationale ExpertInnen-Jury unter dem Vorsitz von Uni. Prof. Dr. Markus Müller empfahl die Förderung von 10 Projekten aus unterschiedlichsten
Teilbereichen der Biotechnologie – von einem Wirkstoff gegen Influenzaviren bis zu einem
Medikament gegen Nierenversagen.

Vizebürgermeisterin und Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Mag.a Renate Brauner zu dem Ergebnis: „Es ist erfreulich, wie viele Wiener Wissenschafterinnen und Wissenschafter im Life Sciences Bereich sich entschließen, ihre Forschungsergebnisse auf den Weg der wirtschaftlichen Verwertbarkeit zu bringen und somit die heimische Biotechnologieszene dynamisch und divers gestalten.“

3 Millionen Euro für Wiener Life Sciences Branche

Angesichts der breiten Themenpalette, die von den High-Tech-Gründungen der letzten Jahre – zwischen 2000 und 2010 wurden 100 neue Life Sciences Unternehmen gegründet – und den bereits etablierten Unternehmen im Bereich Life Sciences bearbeitet wird, stand diese Ausschreibung allen im Bereich Forschung und Entwicklung betreibenden Wiener Life Sciences Unternehmen ohne thematische Einschränkung offen. Gesucht wurden Projekte, die im Vergleich zu den bereits am Markt befindlichen Produkten, Dienstleistungen und Verfahren einen Technologiesprung aufweisen.
Auf Grund der hohen Qualität der eingereichten Projekte ist es gelungen, das zur Verfügung stehende Budget von ursprünglich zwei Millionen Euro auf über drei Millionen aufzustocken. Damit konnten letztlich die zehn besten Projekte gefördert werden. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang der Aufholprozess des Bereichs der Medizintechnik – drei der zehn Projekte sind diesem Bereich zuzurechnen.

Siegerprojekt: Optimale Hörqualität selbst einstellen

Den 1. Preis der Jury erhielt das Unternehmen 2Pi GmbH. Unter dem Projektnamen „Self-Fit“ entwickelt das 2003 gegründete Unternehmen ein Verfahren zur Anpassung von Hörgeräten. Die bereits patentierte Methode basiert auf dem interaktiven Konzept, in dessen Rahmen Signalbeispiele direkt vom Hörgerätenutzer/ von der Hörgerätenutzerin bewertet werden. Diese Information wird für die Berechnung der folgenden Signalverarbeitungsbeispiele verwendet, die dem/der NutzerIn erneut zur Selektion angeboten werden. KundInnen ordnen so immer wieder neue Hörbeispiele ihrer Verständlichkeit zu und erhalten ein Hörgerät, individuell eingestellt auf das persönliche Hörvermögen.

Drei FemPower Boni in Höhe von 10.000 Euro vergeben

Im Vergleich zur mehrheitlich weiblichen Beteiligung an Projekten im Life Sciences Bereich, fallen die Frauen in Leitungsfunktionen nach wie vor deutlich hinter die Männer zurück. Diesem Umstand versucht die ZIT, die Technologieagentur der Stadt Wien mit dem FemPower Bonus entgegen zu wirken. Diesmal konnten unter den geförderten Projekten drei FemPower-Boni jeweils in Höhe von PA Ergebnis ZIT Call Life Sciences 2011 © ZIT – Die Technologieagentur 2/2 der Stadt Wien GmbH 10.000 Euro vergeben werden. Ein FemPower-Bonus wird ausgesprochen, wenn ein Projekt von einer wissenschaftlich qualifizierten Frau geleitet wird.

Service:

Die ZIT begleitet Wiener Unternehmen als Technologieagentur der Stadt Wien im gesamten Innovationsprozess: mit Beratungsangeboten, monetären Förderungen, technologiespezifischen Immobilien sowie Kommunikation der Innovationen Wiener Unternehmen. Im Jahr 2000 als Tochter der Wirtschaftsagentur Wien gegründet, konnte die ZIT bislang alleine durch die Calls rund 250 Projekte mit mehr als 40 Millionen Euro unterstützen. Dadurch wurden Gesamtinvestitionen von rund 130 Millionen Euro ausgelöst.
Webtipps: http://zit.co.at

Rückfragehinweis:

Uschi Kainz
Wirtschaftsagentur Wien. Ein Fonds der Stadt Wien.
Leiterin Kommunikation
T +43 1 4000 86 583
Mobil: 069914086583
kainz@wirtschaftsagentur.at

Evelyn Hemmer
ZIT – Die Technologieagentur der Stadt Wien GmbH
Kommunikation
T +43 1 4000 86 164
hemmer@zit.co.at

Mag.a Heike Hromatka-Reithofer
Mediensprecherin Vizebürgermeisterin Mag.a Renate Brauner
T +43 1 4000 81219
heike.hromatka-reithofer@wien.gv.at

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Über LISA

Österreich hat sich der nachhaltigen Entwicklung seiner Life Science Branche verschrieben. Die Dynamik, Kreativität und Innovationskraft unserer Life Science Branche beruht auf unseren exzellenten Ingenieurs- und Wissenschaftsleistungen. Mit großen als auch kleinen Firmen im therapeutischen, medizintechnischen und diagnostischen Bereich, sowie Anbietern von Schlüsseltechnologien und zugehörigen Dienstleistern, bietet Österreich ein dynamisches Umfeld für die Life Science Industrie.

Österreich ist Standort zahlreicher innovativer Firmen in den Bereichen Biotechnologie, Medizintechnik, Schlüsseltechnologien und dazugehörige Dienstleister. In den letzten Jahren hat sich Österreich zu einer Drehscheibe für die Life Science Szene entwickelt und viele multinationale Konzerne haben die Stärken Österreichs entdeckt, vorallem die starke Produktkandidaten-Pipeline, die erstklassigen Produkte, Technologien und Dienstleistungen.

Life Science Austria (LISA) bewirbt den österreichischen Life Science Sektor international und ist Hauptansprechpartner in allen Fragen zum Sektor. LISA ist der Entwicklung und dem Wachstum der österreichischen Life Science Szene zu einem führenden Baustein der österreichischen Wirtschaft verpflichtet. International verfolgt LISA das Ziel österreichische Life Science Spitzenleistungen in der gesamten Welt bekannt zu machen.

LISA repräsentiert Firmen im therapeutischen, medizintechnischen und diagnostischen Bereich, sowie Anbieter von Schlüsseltechnologien und zugehörige Dienstleister, die in den fünf österreichischen Life Science Clustern vertreten sind:

Das Team von LISA steht Ihnen für alle Fragen der Finanzierung, Ansiedlung, Projekten und internationalem Marketing im Bereich Life Sciences in Österreich zur Verfügung.

LISA wird von der österreichischen Förderbank austria wirtschaftsservice Gesmbh (aws) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft,  Familie und Jugend (BMWFJ) umgesetzt.