Klinische Studie zur Vermeidung von Hautschädigungen infolge Strahlentherapie bei Brustkrebs erfolgreich
Wien, 5. März 2013 – APEIRON Biologics AG (Apeiron) gab heute bekannt, dass die im März 2012 gestartete klinische Studie der liposomal formulierten, rekombinanten Superoxid-Dismutase (Projektname APN201) in allen analysierten Endpunkten erfolgreich abgeschlossen wurde.
Apeiron meldete heute, dass die klinische Studie mit APN201 (eine liposomale Formulierung der humanen rekombinanten Superoxid-Dismutase) abgeschlossen wurde und alle Endpunkte erreichte. Die doppelt verblindete, Placebo-kontrollierte Studie wurde an der Abteilung für therapeutische Radiologie und Onkologie der Medizinischen Universität Graz durchgeführt. Behandelt wurden 20 Brustkrebspatientinnen, welche nach brusterhaltender Operation bestrahlt wurden.
Superoxid-Dismutase (SOD) ist das potenteste in der Natur vorkommende antioxidative Enzym und es macht hoch-reaktive Sauerstoffradikale unschädlich, welche während der Strahlentherapie entstehen und wirkt dadurch stark anti-inflammatorisch. Ungefähr jeder zweite Krebspatient wird zusätzlich zur Chemotherapie und Operation auch bestrahlt. Dadurch entstehen oft akute Hautschädigungen, welche mit Verbrennungen vergleichbar sind. Diese können schwerwiegend sein und sogar zum Abbruch der Strahlentherapie führen. Diese Kollateralschäden der Strahlentherapie werden heute ausschließlich symptomatisch mit Hautcrèmes behandelt.
In dieser Pilotstudie (Phase Ib) wurde APN201 täglich aufgetragen und hat sich als sicher und gut verträglich erwiesen ohne Substanz-bezogene unerwünschte Nebenwirkungen. Außerdem zeigte APN201 erste Hinweise auf Wirksamkeit in Bezug auf Schmerzen, Erythem-Intensität (Hautrötung) und der Zeitdauer bis zum Auftreten von Dermatitis zweiten Grades. Aufgrund der kleinen Studiengröße sind diese Resultate nicht statistisch signifikant. Daher sind nun längere Wirksamkeitstests in Patienten mit Kopf-Hals-Krebs geplant, welche zu einer höheren Inzidenz von stärkerer Strahlendermatitis tendieren.
APN201 wird in Kollaboration mit der österreichischen CMO Polymun Scientific klinisch entwickelt.
Dr. Hans Loibner, Vorstandsvorsitzender von Apeiron: “Wir freuen uns sehr über diese ersten klinischen Erfahrungen mit unserer liposomal formulierten, humanen SOD in Krebspatientinnen und den positiven Studienresultaten aus Graz. Wir sind überzeugt, dass APN201 das Potenzial hat, die erste ursächliche Therapie für strahlungsbedingte Dermatitis und andere inflammatorische Erkrankungen zu werden.”
Universitätsprofessorin Karin S. Kapp, MD, Klinikvorständin an der Universitätsklinik für Strahlentherapie-Radioonkologie in Graz und Leiterin der Studie, kommentierte: “Akute Hautschäden, welche während einer hoch dosierten Strahlentherapie auftreten können, sind ein ernsthaftes Problem für viele Krebspatienten und können in gewissen Fällen sogar den Therapieabbruch erzwingen. Daher ist es von äußerstem klinischen und wissenschaftlichem Interesse, diese Nebeneffekte der Bestrahlung zu mindern oder sogar zu verhindern. Es ist sehr spannend, in Zusammenarbeit mit der Apeiron an einer Lösung hierfür zu arbeiten.”
Über Apeiron Biologics AG (Stand März 2013):
Apeiron ist eine großteils privat finanzierte Wiener Biotechnologiefirma, die mehrere Ansätze zur Krebs-Immuntherapie entwickelt. Zu den Produkten zählen fünf klinische Projekte (bis Phase III) sowie einige präklinische Ansätze. Das fortgeschrittenste Projekt, APN311, ist ein Antikörper zur Behandlung des Neuroblastoms, einer schweren pädiatrischen Krebserkrankung. Das Immunzytokin hu14.18-IL2 (APN301) wird zur Zeit klinisch sowohl im Neuroblastom als auch im Melanom getestet. Weiters untersucht Apeiron klinisch eine topische Liposomenformulierung der rekombinanten Superoxid Dismutase (APN201), einer biologischen Substanz mit potenten anti-inflammatorischen und gewebs-schützenden Eigenschaften. Zusätzlich verfolgt die Firma zwei innovative und komplementäre Ansätze (APN401, APN411) zur Stimulation von Immunzellen, um die Reaktivität des Immunsystems gegen Krebs zu erhöhen. Apeiron hat Anfang 2010 ihr Projekt APN01, rekombinantes humanes Angiotensin Converting Enzyme 2 (GSK2586881) an GlaxoSmithKline (GSK) auslizensiert. GSK testet diesen Ansatz zur Zeit in einer Phase II Studie im akuten Lungenversagen. Apeiron ist seit 2006 operativ tätig und beschäftigt zur Zeit 23 Mitarbeiter.
Über SOD:
Die SOD ist ein körpereigenes Enzym mit bedeutender anti-oxidativer Funktion. Es bewirkt den Abbau schädlicher Superoxide und reduziert dadurch das Ausmaß der damit verbundenen Gewebsschäden.
Rekombinante, humane SOD wurde bereits in mehreren klinischen Studien getestet und zeigte bei der Behandlung bestimmter Entzündungsprozesse Hinweise auf Wirksamkeit.
Über Polymun (Stand März 2013):
Polymun Scientific Immunbiologische Forschung GmbH wurde 1992 von Prof. Dr. Hermann Katinger gegründet und bietet seither Auftragsentwicklung und -herstellung von Biopharmazeutika und liposomalen Formulierungen an. Dazu hält Polymun seit 2001 eine Lizenz für die Herstellung von Arzneimitteln nach dem österreichischen Arzneimittelgesetz. Ein weiteres Tätigkeitsfeld sind Herstellung und Vertrieb von Forschungsreagenzien besonders für den Bereich der HIV-Forschung.
Polymun entwickelt auch Produkte und ist Partner einiger internationaler Forschungsprojekte (EU Rahmenprogramm für Forschung, Bill and Melinda Gates Foundation).
Kontakt Apeiron: Dr. Hans Loibner, CEO Campus-Vienna-Biocenter 5 1030 Wien T +43 / 1 / 865 65 77 E apeiron@apeiron-biologics.com W www.apeiron-biologics.com
Aussendung: PR&D – Public Relations für Forschung & Bildung Mariannengasse 8 1090 Wien T +43 / 1 / 505 70 44 E contact@prd.at W www.prd.at
Wien, 5. März 2013
News ArchivLebensstil als Risikofaktor für Krebserkrankung
- Gesunder Lebensstil: geringeres Krebsrisiko, effektivere Therapie
- Hohes Cholesterin korreliert nicht mit Krebsentstehung
- Indikator für Lebererkrankung und Alkoholkonsum hat Relevanz für Brustkrebs und Krebs der Gebärmutterschleimhaut
Der Zusammenhang von Lebensstil und Krebserkrankungen bildet ein großes Forschungsfeld in verschiedenen medizinischen Disziplinen. Auch das Department für Medizinische Statistik, Informatik und Gesundheitsökonomie der Medizinischen Universität Innsbruck beschäftigt sich seit einigen Jahren mit dieser komplexen Thematik. Im Rahmen eines internationalen Kooperationsprojektes konnten Innsbrucker ForscherInnen bereits einige relevante Zusammenhänge aufklären.
Innsbruck, 31.1.2013: Krebs ist eine komplexe Erkrankung, die von vielen Faktoren, wie der familiären Disposition, dem Alter, auf den Körper einwirkenden karzinogenen Substanzen, Virusinfektionen und/oder den Umständen der Lebensführung verursacht werden kann. Metabolische Risikofaktoren (Fettleibigkeit, Bluthochdruck, veränderte Blutfettwerte, Insulinresistenz) wurden im Zusammenhang mit Herz- Kreislauferkrankungen bereits gut untersucht. Über mögliche Korrelationen mit Krebserkrankungen gibt es bis heute jedoch nur wenige signifikante Belege. Ein seit 2006 etabliertes europäisches Forschungsprojekt mit Beteiligung der Medizinischen Universität Innsbruck wirkt diesem Defizit entgegen.
Metabolisches Syndrom und Krebsrisiko
Im Rahmen des Me-Can (Metabolic syndrome and Cancer)-Projektes analysieren ForscherInnen um Prof. Hanno Ulmer (interim. Leiter des Departments für Medizinische Statistik, Informatik und Gesundheitsökonomie) der Medizinischen Universität Innsbruck in Zusammenarbeit mit WissenschafterInnen aus Norwegen und Schweden seit 2006 systematisch relevante Zusammenhänge zwischen Lebensstilfaktoren und der Entstehung von Tumoren. Die statistischen Analysen basieren auf Daten von über 550.000 Erwachsenen die in den Jahren von 1972 bis 2006 in Österreich, Schweden und Norwegen gesammelt wurden. Der österreichische Datenbeitrag stammt dabei aus den vom Arbeitskreis für Vorsorge-Sozialmedizin im Rahmen des Vorarlberg Health Monitoring and Promotion Programmes (VHM&PP) seit über 20 Jahren systematisch dokumentierten Gesundenuntersuchungen.
Leberwert Gamma-Glutamyltransferase als krebsrelevanter Faktor
In zwei kürzlich abgeschlossenen und veröffentlichten Arbeiten untersuchten die Innsbrucker ForscherInnen Zusammenhänge zwischen Lebensstilfaktoren und der Mortalität beim Endometriumkarzinom (Endometrium = Gebärmutterschleimhaut) sowie zwischen dem Cholesterinspiegel und verschiedenen Krebserkrankungen. „Die Lebensweise spielt eine wichtige Rolle bei der Mortalität des Endometriumkarzinoms“, weiß der klinische Epidemiologe Michael Edlinger MSc.MSc vom Department für Medizinische Statistik, Informatik und Gesundheitsökonomie. In dieser Studie wurde der Zusammenhang verschiedener Lebensstil-Variablen wie Body-Mass-Index und Blutdruck mit dem Überleben beim Karzinom der Gebärmutterschleimhaut überprüft. Die Lebensstilfaktoren Body-Mass-Index und Gamma-Glutamyltransferase (GGT), ein im Blut messbarer Biomarker der Leber, konnten bereits in vorangegangenen Studien als signifikante Indikatoren für die Entstehung des Endometriumkarzinoms entlarvt werden. Die aktuelle Studie liefert nun Belege, dass die GGT, nicht aber der Body-Mass-Index, auch mit dem Überleben zusammenhängt. „Neben bekannten Indikatoren wie Alter und histologischem Befund wurde darüber hinaus eine signifikante Assoziation des Überlebens der Krebspatientinnen mit dem Parameter GGT gefunden. Der Biomarker GGT kann – vor allem in Zusammenhang mit erhöhtem Alkoholkonsum bzw. Lebererkrankungen – als Lebensstil-Parameter interpretiert werden und war in der neuen Studie deutlich mit der Sterblichkeit assoziiert”, so der korrespondierende Autor Priv.-Doz. Dr. Georg Göbel.
Kein Zusammenhang von hohem Cholesterin und Tumorentstehung
Das Ziel der zweiten, im Rahmen des Me-Can-Projektes entstandenen Arbeit war es, einen möglichen Zusammenhang zwischen Cholesterinspiegel und Krebsentstehung zu untersuchen. Positiv signifikante Zusammenhänge von Cholesterin mit dem Auftreten von Krebserkrankungen konnten jedoch nicht beobachtet werden. Ein niedriger Cholesterinspiegel war allerdings mit einem signifikant höheren Risiko für Leberkrebs, Gallenblasenkrebs, Blutkrebs sowie Brustkrebs verbunden. Dieser statistische Zusammenhang muss allerdings richtig interpretiert werden: „Ein Großteil der konstatierten negativen Zusammenhänge kann mit `reverse causation´ erklärt werden. Das heißt: Cholesterin wird wahrscheinlich durch eine beginnende Krebserkrankung gesenkt, ist aber nicht auslösender Faktor einer Krebserkrankung“, erklärt Prof. Ulmer. Auch in früheren Analysen lieferte das Department für Medizinische Statistik, Informatik und Gesundheitsökonomie bereits wichtige Hinweise für die Effekte des Metabolischen Syndroms auf die Tumorentstehung. „Personen, die die Faktoren Fettleibigkeit, Bluthochdruck, veränderte Blutfettwerte und Insulinresistenz in ihrem Krankheitsbild vereinen, zeigen ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Darmkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Nieren- und Leberkrebs sowie von gynäkologischen Tumoren”, bestätigt Prof. Ulmer. Beim Bauchspeicheldrüsen- und Leberkrebs sind es vor allem erhöhte Blutzuckerwerte, die zu diesen Erkrankungen führen können. Beim Darmkrebs und beim Endometriumkrebs ist es eher das Übergewicht, während für die Entstehung von Tumoren der Niere der Faktor Hypertonie relevant zu sein scheint. „In Anbetracht zunehmender, auf der Basis groß angelegter Studien erbrachter, Nachweise von krebsrelevanten Zusammenhängen gewinnen Lebensstilfaktoren nicht nur für die Prognose, sondern auch für die Therapie an Bedeutung“, erklärt Prof. Ulmer vor dem Hintergrund, dass sich Bewegung und Sport als Komponenten in Therapieprogrammen bei Krebs positiv auf den Krankheitsverlauf auswirken.
Hochkarätiger internationaler Vortrag
Auf Einladung von Prof. Hanno Ulmer und Michael Edlinger MSc.MSc. wird die international renommierte Wissenschaftlerin Prof.in Petra H. Peeters zu einem Vortrag und Forschungsaufenthalt nach Innsbruck kommen. Die niederländische Forscherin und Leiterin des Krebsforschungsprogramm am Julius Zentrum, UMC Utrecht, Niederlande sowie Lehrstuhlinhaberin für die Epidemiologie chronischer Erkrankungen am Imperial College in London, wird am Donnerstag, den 7. Februar um 16.00, im Hörsaal der Histologie (Müllerstraße 59, 2. OG) einen wissenschaftlichen Vortrag zum Thema „Breast cancer: aetiology and prevention“ halten. Die Redaktionsleiterin des European Journal of Cancer ist auch Präsidiumsmitglied der europäischen EPIC Langzeitstudie zur Ermittlung von Ernährung und Lebensweise bei Krebserkrankungen (über eine halbe Million StudienteilnehmerInnen in 10 europäischen Ländern).
Pressebilder mit Bildunterschriften Zum Herunterladen: http://www.i-med.ac.at/pr/presse/2013/08.html Zur freien Verwendung – Copyright Medizinische Universität InnsbruckFür Rückfragen:
ao.Univ.-Prof. Mag.Dr.rer.soc.oec. Hanno Ulmer Sektion für Medizinische Statistik und Informatik Tel.: +43 512 9003 72900 E-Mail: Hanno.Ulmer@i-med.ac.at Michael Edlinger MSc. Sektion für Medizinische Statistik und Informatik Tel.: +43 512 9003 70920 E-Mail: Michael.Edlinger@i-med.ac.at Medienkontakt: Medizinische Universität Innsbruck Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit Mag.a Doris Heidegger Innrain 52, 6020 Innsbruck, Austria Telefon: +43 512 9003 70083, Mobil: +43 676 8716 72083 public-relations@i-med.ac.at, www.i-med.ac.at News ArchivQuantensprung in der Tumorbehandlung – AKH Wien startet 2013 personalisierte Krebstherapie
Anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar 2013 präsentiert das AKH Wien einen in Österreich bislang einzigartigen Therapieansatz für KrebspatientInnen. Die ersten Betroffenen werden von dieser Innovation bereits Mitte 2013 profitieren.
Die vom Comprehensive Cancer Center österreichweit erstmalig konzipierte personalisierte Krebstherapie stellt sogenannte tumorbiologische Charakteristika in den Mittelpunkt der Behandlungsstrategie. Bisher wurden in der Krebstherapie Tumore in erster Linie einem bestimmten Organ zugeordnet. Somit steht ein kompletter Paradigmenwechsel bevor.
Zu den besonderen Merkmalen von Tumoren zählen bösartige Veränderungen, die für Entstehung und Verbreitung im Körper verantwortlich sind. Mit diesem Wissen lassen sich laut Gerald Prager von der Klinischen Abteilung für Onkologie komplett neue Therapieansätze entwickeln: “Durch die personalisierte Krebstherapie können wir erstmals für den Auslöser einer bestimmten Krebsart zugelassene Medikamente nützen, um auch andere Tumore zielgerichtet zu behandeln.”
Möglich macht diese Revolution der Krebstherapie ein interdisziplinärer Ansatz, bei dem vor allem MedizinerInnen der Klinischen Abteilung für Onkologie und des Klinischen Instituts für Pathologie des AKH Wien im Rahmen des Comprehensive Cancer Centers eng zusammenarbeiten.
Bedeutende Weiterentwicklung der Tumormedizin
Geistiger Vater und seit Jahren treibende Kraft der personalisierten Krebstherapie ist Christoph Zielinski, Leiter der Universitätsklinik für Innere Medizin I des AKH Wien. Laut Zielinski handelt es sich bei der personalisierten Krebstherapie um einen “Quantensprung in der Tumorbehandlung, welcher insbesondere auch durch das finanzielle Engagement des AKH Wien ermöglicht wurde”.
Genetisches Profiling mit Chiptechnologie
Basis der personalisierten Krebstherapie ist ein genetisches Profiling, bei dem mit einer neuartigen Chiptechnologie mehrere für die Entstehung von Krebs verantwortliche Genveränderungen gleichzeitig untersucht werden können. “Gemeinsam mit weiteren pathologischen Daten lässt sich so ein komplexes Tumorprofil erstellen. Dieses eröffnet dem behandelnden Arzt die Möglichkeit, für seine PatientInnen einen zielgerichteten, individualisierten Therapieplan zu erarbeiten”, so Fritz Wrba vom Klinischen Institut für Pathologie.
Großer Fortschritt in der Behandlung von KrebspatientInnen erwartet
Im ersten Schritt wird die personalisierte Krebstherapie jenen PatientInnen des AKH Wien zugute kommen, bei denen herkömmliche Therapien nicht ausreichen. “Diesen PatientInnen können wir nun durch die Verwendung bekannter und erprobter Medikamente erstmals neue Therapiemöglichkeiten anbieten. Aus Sicht der PatientInnen ist das ein unglaublich wichtiger Schritt, der Bestehendes und Innovatives miteinander verbindet”, betont Robert Mader von der Klinischen Abteilung für Onkologie.
Rückfragehinweis für Medien:
Karin Fehringer Leiterin Informationszentrum und PR Direktion Teilunternehmung Allgemeines Krankenhaus der Stadt Wien - Medizinischer Universitätscampus Telefon: 01 40400-1216 E-Mail: post_akh_diz@akhwien.at www.akhwien.at/presse News ArchivAPEIRON SCHLIESST LIZENZDEAL FÜR ANTIKÖRPER ZUR KREBS-IMMUNTHERAPIE AB
Früher Erfolg einer gerade begonnenen Initiative zur Kommerzialisierung von APN311
Wien, 21. Jänner 2013: Apeiron Biologics AG (Apeiron) gab heute den Abschluss eines ersten Lizenzabkommens für seine Antikörper-basierte Krebs-Immuntherapie APN311 bekannt. APN311 wird zur Behandlung einer besonders aggressiven Form des kindlichen Neuroblastoms entwickelt. Vor Kurzem initiierte Apeiron eine weltweite Suche nach potenziellen Lizenznehmern für diese Immuntherapie. Paladin Labs Inc. (“Paladin”), eines der führenden kanadischen “Specialty” Pharma-Unternehmen, hat nun mit Apeiron ein exklusives Lizenzabkommen abgeschlossen, in dessen Rahmen Paladin die Marktrechte an APN311 in Kanada und afrikanischen Ländern südlich der Sahara (inklusive Südafrika) erhält. Weitere Details zum Geschäftsabschluss wurden nicht bekanntgegeben.
Heute gab Apeiron den Abschluss eines Lizenzabkommens mit Paladin Labs Inc. (Paladin) bekannt. Hierbei erhält Paladin die exklusiven Marktrechte an der Krebs-Immuntherapie APN311 in Kanada und in Ländern südlich der Sahara, inklusive Südafrika. Dies ist der erste Geschäftsabschluss im Rahmen einer erst kürzlich begonnenen Initiative Apeirons, Partner für die weltweite Vermarktung dieser Immuntherapie zur Behandlung des Neuroblastoms zu identifizieren. APN311 ist der klinisch am weitesten fortgeschrittene Entwicklungskandidat in der Pipeline von Apeiron, die auf immunologische und biologische Krebstherapien fokussiert ist.
Der Vorstandsvorsitzende von Apeiron, Dr. Hans Loibner, meint hierzu: “Die ermutigenden klinischen Resultate mit APN311 haben uns dazu bewegt, mögliche Vermarktungspartner für das Produkt aktiv anzusprechen. Es freut uns sehr, bereits bald nach dem Beginn diesbezüglicher Aktivitäten dieses Geschäft der regionalen Vermarktung abschließen zu können, während wir Verhandlungen mit weiteren Interessenten fortsetzen. Dieser Geschäftsabschluss ist für Apeiron ein wichtiger Meilenstein in unseren Strategien zur Behandlung des Neuroblastoms, die vor zwei Jahren mit der Einlizensierung des Immunzytokins hu14.18-IL2 von Merck KGaA, Deutschland, begonnen haben. Vor allem stellt dieser Abschluss einen wichtigen Fortschritt in unseren Bestrebungen dar, die Therapieoptionen für Kinder zu verbessern, die an Hochrisiko-Neuroblastom erkrankt sind”.
Das Neuroblastom ist abgesehen von Gehirntumoren die häufigste Krebserkrankung im Kindesalter, bei Säuglingen ist es sogar die am häufigsten diagnostizierte Krebsart. Viele Fälle werden bereits im ersten Lebensjahr festgestellt. APN311 ist ein monoklonaler chimärer Antikörper (ch14.18/CHO), der das auf Neuroblastomzellen selektiv exprimierte GD2 Antigen erkennt und derzeit unter anderem in einer randomisierten Phase III-Studie in Europa klinisch getestet wird.
Apeiron Biologics AG (Stand Jänner 2013) Apeiron ist eine großteils privat finanzierte Wiener Biotechnologiefirma, die mehrere Ansätze zur Krebs-Immuntherapie entwickelt. Zu den Produkten zählen fünf klinische Projekte (bis Phase III) sowie einige präklinische Ansätze. Das fortgeschrittenste Projekt, APN311, ist ein Antikörper zur Behandlung des Neuroblastoms, einer schweren pädiatrischen Krebserkrankung. Das Immunzytokin hu14.18-IL2 (APN301) wird zur Zeit klinisch sowohl im Neuroblastom als auch im Melanom getestet. Weiters untersucht Apeiron klinisch eine topische Liposomenformulierung der rekombinanten Superoxid Dismutase (APN201), einer biologischen Substanz mit potenten anti-inflammatorischen und Gewebs-schützenden Eigenschaften. Zusätzlich verfolgt die Firma zwei innovative und komplementäre Ansätze (APN401, APN411) zur Stimulation von Immunzellen, um die Reaktivität des Immunsystems gegen Krebs zu erhöhen. Apeiron hat Anfang 2010 ihr Projekt APN01, rekombinantes humanes Angiotensin Converting Enzyme 2 (GSK2586881) an GlaxoSmithKline (GSK) auslizensiert. GSK testet diesen Ansatz zur Zeit in einer Phase II Studie im akuten Lungenversagen. Apeiron ist seit 2006 operativ tätig und beschäftigt zur Zeit 23 Mitarbeiter. Die Firmen JSB Partners und Eisiei GmbH haben Apeiron bei diesem Geschäftsabschluß unterstützt und begleitet.
Paladin Labs Inc. (Stand Jänner 2013)
Paladin Labs Inc. (Headquarter in Montreal, Kanada) ist eine führende kanadische Pharmafirma, die verschiedene Pharmazeutika für den kanadischen Markt einlizensiert oder erwirbt. Sie hat ein starkes nationales Verkaufsteam sowie eine erwiesene Erfahrung in der Vermarktung. Paladin notiert an der Kanadischen Börse unter dem Symbol PLB. Weitere Informationen sind auf www.paladinlabs.com zu finden.
Kontakt Apeiron:
Dr. Hans Loibner, CEO Campus-Vienna-Biocenter 5 1030 Wien T +43 / (0)1 / 865 65 77 E apeiron@apeiron-biologics.com W www.apeiron-biologics.comRedaktion & Aussendung:
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beteiligt ist Hochkarätige Hirntumorforschung an der Medizinischen Universität Graz
Graz, am 06. Dezember 2012: Eine der spannenden Fragen in der modernen Tumorforschung ist, durch welche Mutationen aus einer gesunden Zelle eine Tumorzelle wird. Mittlerweile wurde bei zahlreichen Tumoren nachgewiesen, dass in diesem Prozess kleine RNA-Moleküle (so genannte MicroRNAs oder miRs) eine entscheidende Rolle spielen. Das gilt offensichtlich auch für maligne Gliome, eine besonders aggressive Form von Hirntumoren. In Kooperation mit einem Forschungsteam aus Singapur konnte der Grazer Neuropathologe Assoz.-Prof. DDr. Johannes Haybäck in einer aktuellen Arbeit zeigen, dass die MicroRNA-138 bei der Gliomentstehung tumorfördernd wirkt und ihre erhöhte Expression ein molekulares Merkmal von Gliomstammzellen ist. Die Bedeutung dieser Entdeckung liegt darin, dass die miR-138 nicht nur als prognostischer Biomarker verwendet werden könnte, sondern auch ein mögliches Zielmolekül für die Behandlung von malignen Gliomen ist. Maligne Gliome sind die häufigsten und aggressivsten bösartigen Hirntumoren bei Erwachsenen. Betroffene haben eine mittlere Überlebenszeit von weniger als einem Jahr. Im Schnitt verlängern auch Operation, Bestrahlung und Chemotherapie das Leben nur um wenige Monate. Man geht heute davon aus, dass für die Entstehung und die Rezidivneigung des Tumors spezifische Gliomstammzellen verantwortlich sind, die besonders resistent gegenüber unterschiedlichen Therapieansätzen sind: Je höher die stammzellige Komponente des Tumors,
desto aggressiver ist sein Wachstum und desto höher die Rezidivneigung.
Johannes Haybäck, Institut für Pathologie der Medizinischen Universität Graz, und seine Forscherkollegen gingen nun der Frage nach, was Gliomstammzellen auf molekularer Ebene charakterisiert. Insbesondere interessierten sie sich dabei für MicroRNAs. Diese kurzen RNAMoleküle werden nicht in Proteine umgesetzt, sondern regulieren die Aktivität von Genen. Wird dadurch die Entstehung und Progression von Tumoren beeinflusst, bezeichnet man die beteiligte miR auch als OncomiR.
Erhöhte miR-138-Expression in Gliomstammzellen
Im angesehen Wissenschaftsjournal “Cell Reports” berichten die Wissenschafter nun, dass humane Gliomstammzellen und gesunde neuronale Stammzellen tatsächlich ein unterschiedliches Expressionsmuster von MicroRNAs aufweisen. Am deutlichsten war der Unterschied in der vorliegenden Studie bei der Expression von miR-138: Die Anschaltung von miR-138 in Gliomstammzellen hatte zur Folge, dass sich ein aggressiver Tumor entwickelte. Die miR-138 fungierte also bei der Gliomentstehung als OncomiR. Entsprechend der Stammzell-Hypothese zeigten Gliome mit verstärkter miR-138-Expression eine größere Aggressivität und Rezidivneigung. „Die klinische Bedeutung dieser Befunde liegt darin, dass die miR-138 bei Patienten mit Gliomen als prognostischer Biomarker verwendet werden könnte“, erklärt Prof. Haybäck.
Mindestens ebenso interessant ist die miR-138 als mögliches Angriffsziel für neue Therapieansätze. „Die miR-138 ist sicher nicht die alleinige Ursache der Tumorentstehung, aber aus unserer Sicht eine wichtige Triebfeder des aggressiven Wachstums“, so der Neuropathologe. Unterstützt wird diese Annahme auch durch Tiermodelle: Dort konnte nachgewiesen werden, dass im Fall einer miR-138-Blockade durch eine künstliche Anti-miR das Tumorwachstum in der Zellkultur und die Tumorentstehung in vivo verhindert werden. Bevor eine derartige Therapie auch bei Gliompatienten mit starker Stammzellkomponente klinisch getestet werden kann, gilt es aber noch eine Reihe von Hindernissen, wie die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden. Anti-miR-basierte Behandlungsansätze mit kleinen Molekülen, die ganz spezifisch auf bestimmte MicroRNAs wirken und daher kaum Nebenwirkungen haben, gehören aber zweifellos zu den spannendsten Therapiekonzepten der näheren Zukunft.
Weitere Informationen:
Assoz.-Prof. DDr. Johannes HaybäckInstitut für Pathologie, Medizinische Universität Graz
eMail: johannes.haybaeck@medunigraz.at
Tel: +43 316 385 80594
Publikation: “Targeting Glioma Stem Cells by Functional Inhibition of a Prosurvival OncomiR-138 in
Malignant Gliomas”: Cell Reports 2(3): 591-602. doi: 10.1016/j.celrep.2012.07.012 News Archiv
Med Uni Wien: Frauen reagieren auf die Behandlung von Lymphdrüsenkrebs mit Antikörpern besser als Männer
Wien (OTS) – Auf die Behandlung von chronischem Lymphdrüsenkrebs mit einem monoklonalen Antikörper reagieren Frauen viel besser als Männer. Das ist das Ergebnis einer multizentrischen, österreichweiten Studie der Arbeitsgemeinschaft medikamentöse Tumortherapie (AGMT) unter Leitung der Universitätsklinik für Innere Medizin I mit Studienleiter Ulrich Jäger, die jetzt im Top-Journal “Haematologica” erschienen ist. Zugleich wurde festgestellt, dass auch die Menge der Lymphom-Zellen eine entscheidende Rolle spielt.
Jäger: “Das heißt, Männer mit einem großen Tumor oder Knochenmarksbefall reagieren auf die Antikörpertherapie am schlechtesten, Frauen ohne Knochenmarksbefall und kleinem Tumor sprechen am besten an.”
Das follikuläre Lymphom ist ein chronischer Lymphdrüsenkrebs, der nach einer temporären Remission, also dem Nachlassen der Lymphknotenschwellung und Krankheitssymptome, häufig wieder kommt. An der Universitätsklinik für Innere Medizin I werden rund 40-50 neue PatientInnen jährlich deswegen behandelt. Das follikuläre Lymphom kommt vornehmlich in Lymphknoten oder im Knochenmark vor.
Bekannt war bisher, dass Frauen mit dieser Erkrankung grundsätzlich eine bessere Prognose haben. “Aber sie schneiden viel besser ab, seit der Antikörper Rituximab zur Therapie verwendet wird”, so der Hämatologe, der derzeit auch Präsident der European Hematology Association (EHA) ist.
Die Studie hat ergeben, dass der Blutspiegel (Serumspiegel) bei den Frauen über den Zeitraum der Therapie mit Rituximab um 20 Prozent höher ist als bei Männern. Frauen erreichen die Sättigung des Blutspiegels mit dem Antikörper bereits beim vierten Zyklus der Therapie und damit wesentlich früher als männliche Patienten.
“Der nächste Schritt müsste also sein, Studien durchzuführen, in denen wir Männern bereits zu Beginn der Therapie diesen Antikörper häufiger oder in höherer Dosis geben, um festzustellen, ob sich die Prognose männlicher Lymphompatienten damit verbessern lässt”, sagt Jäger. “Zudem sollte man auch bei anderen Erkrankungen, bei denen Antikörper eingesetzt werden, untersuchen, ob ein ähnliches geschlechtsspezifisches Phänomen zu beobachten ist.” Diesbezügliche Studien sind in Planung.
Service: Haematologica
“Rituximab serum concentrations during immuno-chemotherapy of follicular lymphoma correlate with patient gender, bone marrow infiltration and clinical response.” Ulrich Jäger, Michael Fridrik, Markus Zeitlinger, Daniel Heintel, Georg Hopfinger, Sonja Burgstaller, Christine Mannhalter, Wilhelm Oberaigner, Edit Porpaczy, Cathrin Skrabs, Christine Einberger, Johannes Drach, Markus Raderer, Alexander Gaiger, Monique Putman, and Richard Greil. Haematologica, 2012. Doi:10.3324/haematol.2011.059246.
Rückfragehinweis:
Medizinische Universität Wien Mag. Johannes Angerer Leiter Corporate Communications Tel.: +431 40160 – 11 501 Mobil: +43 664 800 16 11 501 johannes.angerer@meduniwien.ac.at http://www.meduniwien.ac.atMedAustron: Housewarming im Zentrum für Krebsbehandlung und Forschung
Wiener Neustadt (OTS/EBG MedAustron) – MedAustron, das Zentrum für Ionentherapie und Forschung in Wiener Neustadt verbucht einen weiteren Meilenstein: Die Belegschaft hat das in Rekordbauzeit errichtete Gebäude bezogen.Aufsichtsratsvorsitzender Klubobmann LAbg. Mag. Klaus Schneeberger nahm die feierliche Eröffnung vor.
MedAustron nimmt immer konkretere Formen an:
Nach einer Rekordbauzeit von nur 18 Monaten wurde das Gebäude im August fertiggestellt. Die Belegschaft der EBG MedAustron GmbH ist mit 01. Oktober in die neuen Büros eingezogen. “Mit der Fertigstellung des Gebäudes ist ein weiterer Schritt in Richtung der Umsetzung dieses Zukunftsprojektes getan, das weltweit erst das vierte Zentrum dieser Art sein wird. Mein Dank gilt dem engagierten Team von MedAustron, ohne dessen Einsatz unsere ehrgeizigen Ziele nicht erreicht werden könnten. Ich bin überzeugt, dass wir im selben Stil auch die nächsten entscheidenden Schritte bravourös meistern werden”, freute sich Klubobmann LAbg. Mag. Klaus Schneeberger, Aufsichtsratsvorsitzender von EBG MedAustron. Schneeberger nahm die feierliche Eröffnung vor und enthüllte dabei auch den neuen “Med Austron” Schriftzug über dem Eingang des Gebäudes.
Meilensteine.
Über bisherige und kommende Meilensteine informierten die beiden Geschäftsführer der EBG MedAustron GmbH, Dr. Thomas Friedrich und Dr. Bernd Mößlacher im Rahmen des Housewarmings. Erst im März 2011 war der Grundstein für das Wr. Neustädter Ionentherapie-Zentrum gelegt worden, nur acht Monate später wurde die Dachgleiche gefeiert und weitere zehn Monate später war das Gebäude bereits fertiggestellt. Neben den Arbeiten am Gebäude von MedAustron wird parallel dazu am europäischen Kernforschungszentrum CERN der Teilchenbeschleuniger von MedAustron entwickelt und im neuen Gebäude eingebaut. Rund 50 Mitarbeiter sind dafür in der Schweiz im Einsatz. Im März 2012 wurde dort bereits der Teststrahl für MedAustron von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll erfolgreich gestartet.
“Erste Mitarbeiter sind nun bereits aus Genf zurückgekehrt und beginnen mit dem Aufbau der Teilchen-beschleunigeranlage in Wiener Neustadt. Wesentliche Teile der neu entwickelten Medizintechnik werden ebenfalls von den Testständen bei den Herstellern zu MedAustron übersiedeln”, informiert Dr. Bernd Mößlacher über den Status Quo. Im kommenden Jahr wird intensiv an der Installation der komplexen Anlage gearbeitet werden, bevor 2014 die Gesamtanlage getestet und ab 2015 mit der medizinischen Kommissionierung begonnen werden kann. Ende 2015 soll schließlich der erste Patient bei MedAustron behandelt werden und in weiterer Folge das Zentrum sukzessive ausgebaut werden. Im Vollbetrieb werden schließlich jährlich bis zu 1.400 Patienten pro Jahr therapiert.
Innovation.
Ob Hülle, Kern oder Therapie – bei MedAustron wird innovative Spitzentechnologie angewendet. So kam für den Bau beispielsweise die sogenannte “Sandwich-Technologie” zum Einsatz, die eine erhebliche Zeit- und Kostenersparnis mit sich brachte und dabei auch noch eine umweltschonende Bauweise ist. Keinesfalls “08/15″ ist auch die komplexe Technik bei MedAustron, für die zahlreiche Weiter- und Neuentwicklungen nötig sind: Neben dem bereits erwähnten Teilchenbeschleuniger wird die Steuerungssoftware für den gesamten Behandlungsablauf gemeinsam mit den Wissenschaftlern der Paracelsus Medizinischen Universität in Salzburg neu entwickelt. Die Protonengantry etwa – eine 180Grad um den Patienten rotierbare Bestrahlungseinrichtung – wird in Zusammenarbeit mit Schweizer Maschinenbauingenieuren entworfen. “Als echter Meilenstein in der Bestrahlungstherapie kann das Patientenpositionierungssystem gesehen werden, bei dem erstmals weltweit höchstpräzise Patientenlagerungen erreicht werden können – unabdingbar für eine erfolgreiche, millimetergenau Tumorbestrahlung.”, so Mößlacher Nicht zuletzt ist natürlich auch die Therapieform, die bei MedAustron zum Einsatz kommen wird, innovativ, wie Dr. Thomas Friedrich betont: “Bis jetzt gibt es erst drei Zentren weltweit, die die Bestrahlung mit Protonen- und Kohlenstoffionen gemeinsam anbieten können. MedAustron wird als viertes derartiges Zentrum eine wesentliche Rolle bei der Krebsbehandlung und Forschung in Europa einnehmen.”
Rückfragehinweis:
Mag. (FH) Petra Wurzer EBG MedAustron GmbH Mail: 02622 26100-111 Mail: petra.wurzer@medaustron.at News ArchivÖsterreichische Gesellschaft für Senologie: “Mein Krebs ist nicht dein Krebs”
Personalisierte Therapie und individuelle Betreuung bei Brustkrebs besonders wichtig
Wien (OTS) – Die Österreichische Gesellschaft für Senologie (ÖGS) hebt in ihrer Pressekonferenz am 25.9. die Bedeutung von personalisierten Brustkrebs-Therapien hervor, bei der die Frau mit ihren individuellen Bedürfnissen im Mittelpunkt steht. Mammographiescreening und Tumorboard sind wichtige Schritte am Weg zur optimalen Therapie, Case Manager garantieren als Ansprechpartner mit umfassendem Wissen die bestmögliche persönliche Betreuung.
Wahl der optimalen Therapie
Nach einer Brustkrebs-Diagonose können durch genetische Untersuchungen derzeit fünf verschieden Tumorarten unterschieden werden. Sie unterscheiden sich sowohl hinsichtlich ihrer Prognose wie auch in ihrer Therapie. Zudem können heute mittels neuer MRT Techniken mit bildbasierenden Biomarkern Tumore nach ihrer unterschiedlichen Aggressivität identifiziert werden. Des Weiteren gibt es große Unterschiede in den verschiedenen chirurgischen Therapieoptionen dank neuer onkoplastischer Ansätze, bei denen die Tumorentfernung mit einer sofortigen Defektdeckung kombiniert wird. Sie sind stark abhängig von der individuellen Brustform, Morbiditäten wie Rauchen und Gewicht, sowie von den persönlichen Wünschen der Patientinnen. In dieser großen Vielfalt an Behandlungsmöglichkeiten wird daher die Kommunikation zwischen dem Hauptbehandler (Case Manager), zumeist ein(e) operativ tätige/r Mediziner(erin) und der Patientin zunehmend bedeutender.
Kürzlich erschienene Amerikanische Studien zeigen, dass 50% der mit einer Behandlung nicht zufriedenen Frauen auf Basis einer Misskommunikation unzufrieden waren und 70% das Thema “Brustkosmetik” mehr diskutiert haben wollten.
Neues Mammographiescreening ab Frühjahr fördert persönliche Gespräche
Im April 2013 startet in Österreich das Mammographiescreening, zu dem Frauen im Alter von 45 bis 70 Jahren per Brief eingeladen werden. Ziel ist die nachhaltige Etablierung einer hohen Entdeckungsrate von Brustkrebs, vor allem in einem frühen Stadium. Der Programmerfolg wird stark von der gelungenen Kommunikation zwischen PatientInnen und ihrem Arzt (Hausarzt) und in weiterer Folge mit den Radiologen abhängen. Durchgeführt wird die Vorsorge-Untersuchung von speziell ausgebildeten Fachärzten, die großen Wert auf individuelle Betreuung im persönlichen Gespräch legen, wie Prof. Helbich, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Senologie (ÖGS), hervorhebt: “Beim Mammographiescreening steht die persönliche Kommunikation mit der Frau im Vordergrund. Bereits die Befundübermittlung geschieht nicht durch einen formlosen Brief, sondern durch das Gespräch mit dem Radiologen und in weiterer Folge mit dem Vertrauensarzt der Frau. Im Falle einer möglichen Brustkrebserkrankung wird die Patientin in einem Brustgesundheitszentrum individuell beraten, um die für sie optimale, personalisierte Therapie zu finden.”
Tumorboard steuert optimale Therapie
Das Tumorboard ist ein Ort der Kommunikation, an dem alle relevanten Informationen über die Brustkrebs-Patientin zusammenlaufen und von Experten aus unterschiedlichen Bereichen wie Radiologie, Chirurgie und plastische Chirurgie ausführlich diskutiert werden. Mit einem gemeinsamen Beschluss wird nach Berücksichtigung aller bekanten Indikatoren die beste Therapie für den persönlichen Krebsbefund der Patientin festgelegt.
Primar Koller, plastischer Chirurg und Präsident elect der ÖGS, betont die Bedeutung des Tumorboards auch für die rekonstruktive Chirurgie: “Der plastische Chirurg weiß von Anfang an über den aktuellen Stand der Tumortherapie Bescheid, um der Patientin optimale Lösungen anbieten zu können, die sehr verschieden aussehen und gestaltet werden können.” Dadurch könne nicht nur für den Erhalt des Lebens, sondern auch der Lebensqualität der betroffenen Frau gesorgt werden.
Case Manager mit umfassendem Wissen
Die Vielzahl an beteiligten Fachärzten bedeutet für die Patientin jedoch keinesfalls, dass die Kommunikation mit ihr unpersönlich abläuft. Der operativ tätige Arzt übernimmt als Case Manager die persönliche Betreuung und klärt über Diagnosepfade, Erkrankung und Therapiemöglichkeiten auf. “Vom Case Manager, der zur Patientin von Anfang an eine positive Bindung aufbaut, darf sich die Patientin ein allumfassendes Wissen zum Thema Brustkrebs und die Beantwortung aller offenen Fragen erwarten”, garantiert Prof. Fitzal, selbst Chirurg und Case Manager am AKH Wien. “Gerade bei existentiellen Bedrohungen wie Krebserkrankungen sei es besonders wichtig, Sicherheit zu geben. Das kann nur in einer individuellen, fachlichen Beratung unter Einbeziehung aller relevanten persönlicher Daten, Dispositionen etc. durch den Arzt geschehen,” so Fitzal weiter. Der Patient soll informiert werden, von einem “ergoogelten” Diagnosewissen wird hingegen gewarnt, da verallgemeinerte Informationen am jeweiligen individuellen Befund oft vorbeigehen und die Betroffene meist stark verunsichern.
Eindringlich wendet sich am Ende der Pressekonferenz Andrea Bocan an alle Frauen: “Ich hatte vor einigen Jahren eine Freundin verloren, die zu spät zum Arzt ging, weil sie Angst vor der Diagnose hatte. Und vor 2 Jahren bin ich selbst an Brustkrebs erkrankt, den ich heute in jeder Hinsicht gut überstanden habe. Mein Appell an alle Frauen: Habt keine Angst vor einer Diagnose und geht rechtzeitig und regelmäßig zu den empfohlenen Untersuchungen!”
Brustkrebs in Österreich
Das Mammakarzinom ist in Österreich die Krebserkrankung Nummer 1 der Frau. 30% aller Krebs-erkrankungen der Frauen fallen derzeit auf das Mammakarzinom (Stand 2009, Statistik Austria). Die Anzahl der Fälle pro Einwohner hat sich stabilisiert bis leicht reduziert und liegt derzeit bei 70/100.000 (Inzidenz), wobei es regionale nicht erklärbare Unterschiede gibt (Wien 60, Salzburg 80).
Veranstaltungshinweis
Jubiläumskongress “Rund um die Brust” 30 Jahre Österreichische Gesellschaft für Senologie am 27. und 28.9.2012, in der Aula der Wissenschaften, Wollzeile 27a, 1010 Wien
Die Österreichische Gesellschaft für Senologie feiert heuer ihr 30-jähriges Bestehen. Das Kongressprogramm mit zahlreichen Fachvorträgen renommierter Experten spiegelt die Zusammenarbeit der verschiedensten medizinischen Fächer in folgenden Themenbereiche wider: Krebs bei unter 35- und über 75-Jährigen, neue Wege in der personalisierten Therapie, die Wertigkeit der Psychoonkologie und Immunologie, Nachsorge und prognostische Marker sowie das brandaktuelle Thema Prävention und Screening bzw. der wichtige Aspekt der Palliativmedizin und Rehabilitation.
Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung unter www.senologie.at
Die Österreichische Gesellschaft für Senologie (ÖGS) ist ein interdisziplinäres Forum für Brustgesundheit. Sie unterstützt den Erfahrungsaustausch zwischen verschiedenen klinischen und theoretischen Fachrichtungen auf den Gebieten der Medizin, der Biologie, der Physiologie und allen Personen, die sich mit Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Brustdrüse beschäftigen. Die ÖGS fördert darüber hinaus kooperative und interdisziplinäre Studien zur wissenschaftlichen Vertiefung der Kenntnisse in diesem Bereich.
Weitere Bilder unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/3393
Rückfragehinweis:
Ines Fürlinger, Bakk., Martschin & Partner GmbH, Strategische Kommunikationsberatung, Albertgasse 1a, 1080 Wien Tel. +43-1-409 77 20 DW 50, office@martschin.com, www.martschin.com News ArchivMedUni Wien: Laufen zu Gunsten der Krebsforschung an der MedUni Wien
Krebsforschungslauf am 6. Oktober – auch Olympiateilnehmerin Beate Schrott läuft mit
Wien (OTS) – Am 6. Oktober 2012 gibt es wieder Gelegenheit, für einen guten Zweck selbst sportlich aktiv zu werden: Beim sechsten Krebsforschungslauf der Initiative Krebsforschung der MedUni Wien am Wiener Universitätscampus (Altes AKH) wird durch jede gelaufene Runde die international viel beachtete Wiener Krebsforschung finanziell unterstützt. Mit dabei ist auch Beate Schrott, Studentin an der MedUni Wien und hervorragende Achtplatzierte im Hürdensprint bei den Olympischen Sommerspielen 2012 in London.
“Es ist für mich eine Selbstverständlichkeit, für die gute Sache mitzulaufen” sagt Beate Schrott. “Jede Runde zählt. Da möchte ich die eine oder andere beitragen.” Die Startspende beträgt zehn Euro und kann durch eine Spende natürlich erhöht werden.
Vor allem aber werden Unternehmen angesprochen: Für jede gelaufene Runde ihrer LäuferInnen werfen die teilnehmenden Firmen fünf Euro in den Spendentopf, der direkt der Krebsforschung zu Gute kommt. Im Vorjahr liefen drei Team-Läufer im Rahmen des Krebsforschungslaufs über 50 Runden, das ist mehr als ein Marathon. Initiator Michael Micksche betont dennoch: “Es handelt sich um kein Rennen, sondern um ein gemeinsames Lauferlebnis für einen guten Zweck.” Zwischen 10.00 Uhr und 14.00 Uhr kann man jederzeit mitmachen und die Krebsforschung unterstützen. 2011 nahmen 2.500 LäuferInnen teil.
Bewusstsein für den Kampf gegen Krebs schärfen
Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely hebt die Bedeutung der Krebsforschung für die Gesundheitsversorgung der WienerInnen hervor: “Krebs ist die zweithäufigste Todesursache in Österreich. Beinahe 20.000 Menschen sind 2011 daran gestorben. Umso wichtiger ist die Krebsforschung. Einige Krebsarten sind – auch dank der Arbeit Wiener WissenschaftlerInnen – behandelbar. Insgesamt ist hier aber noch ein weiter Weg zu gehen. Dafür lohnt es sich beim Krebsforschungslauf mitzulaufen.”
“Der Krebsforschungslauf bietet die Gelegenheit, das Bewusstsein für den Kampf gegen Krebs zu schärfen und eine zusätzliche, unabhängige private Forschungsfinanzierung zu etablieren. Das erleichtert es uns, unabhängig von wirtschaftlichen Interessen Forschungsziele zu definieren und damit Forschung in höchster Qualität nachhaltig zu sichern”, sagt der Rektor der MedUni Wien, Wolfgang Schütz. Immer mehr Krebserkrankungen
Die Zahl der Krebserkrankungen nimmt ständig zu. In Österreich erkranken pro Jahr etwas mehr als 37.000 Menschen an Krebs, rund 19.600 Männer und 17.400 Frauen. Etwa 17.000 werden jährlich an der Universitätsklinik für Innere Medizin I am AKH Wien betreut.
An der MedUni Wien ist die Krebsforschung einer der besonders erfolgreichen Forschungsschwerpunkte. Als Meilenstein wurde 2010 das Comprehensive Cancer Center (CCC), ein Krebsbehandlungszentrum nach höchsten internationalen Maßstäben und eine gemeinsame Einrichtung von MedUni und AKH Wien, gegründet. Hier werden alle mit diesen Erkrankungen befassten ÄrztInnen wie zum Beispiel InternistInnen, ChirurgInnen, GynäkologInnen, oder OrthopädInnen und WissenschafterInnen koordiniert. Das CCC ist außerdem Österreichs nationales Referenzzentrum für Forschung, Lehre und Therapie bei allen Formen von Krebserkrankungen.
Initiative Krebsforschung
2005 wurde die “Initiative Krebsforschung” gegründet. Ziel ist es, die notwendigen Forschungsgelder zu akquirieren, um die renommierte Krebsforschung der MedUni Wien international wettbewerbsfähig zu halten und die universitäre Forschung unabhängig von unterschiedlichen Interessensgruppen zu machen.
Termin & Anmeldung
Der 6. Krebsforschungslauf findet am 6. Oktober 2012 von 10 bis 14 Uhr auf einem Rundkurs (850m) am Universitätscampus (9., Altes AKH, Hof 2) statt. Die Anmeldung ist für Firmen per E-Mail an krebsforschungslauf@meduniwien.ac.at möglich, Einzelläufer kommen einfach zum Start, der jederzeit zwischen 10 und 14 Uhr möglich ist, und lösen ihre Laufkarte
Rückfragehinweis:
Medizinische Universität Wien Ing. Klaus Dietl Leiter Corporate Communications Tel.: +431 40160 – 11 503 Mobil: +43 664 800 16 11 503 klaus.dietl@meduniwien.ac.at http://www.meduniwien.ac.at News ArchivMedUni Wien: Gehirntumor: Künstliches Ankurbeln des Immunsystems könnte schonendere Therapie ermöglichen
(Wien 25-09-2012) Hirn-Metastasen sind häufige, begleitende Komplikationen von anderen Krebsarten, vor allem bei Lungen-, Brust- und Hautkrebs. Die körpereigene Immunantwort im Gehirn wird bei der Bekämpfung dieser Metastasen durch Entzündungsreaktionen wirkungslos gemacht. MedUni Wien-ForscherInnen haben nun die Immunantwort des Gehirns auf einwachsende Metastasen erstmals genau charakterisiert. Das könnte die Entwicklung von neuen, schonenderen Therapie-Möglichkeiten anstoßen.
„Die aktivierten Fresszellen werden vom Tumor geradezu überrannt und auch die weißen Blutkörperchen sind im Kampf gegen die Metastasen zu schwach und müssten erst angekurbelt werden“, erklärt der Onkologe Matthias Preusser von der Universitätsklinik für Innere Medizin I und vom Comprehensive Cancer Center (CCC), einer gemeinsamen Einrichtung von MedUni Wien und AKH Wien.
Untersucht wurde das Autopsiegewebe von Gehirnen mit Metastasen, die ursprünglich von Brustkrebs-, Lungenkrebs- oder Hautkrebserkrankungen stammten. Das sind auch die häufigsten Ursprungsherde. Hirnmetastasen entstehen dadurch, dass sie sich ausgehend von Tumoren in anderen Körperbereichen bis ins Gehirn verbreiten.
Die WissenschafterInnen im Klinischen Institut für Neurologie, am Zentrum für Hirnforschung, CCC und an der Universitätsklinik für Innere Medizin I stellten fest, dass die Metastasen im Gehirn zwar auf einen Wall von Fresszellen treffen, dieser aber zu schwach ist, um die Tumorbildung erfolgreich zu bekämpfen. Um das zu erreichen, müssen die weißen Blutkörperchen (Lymphozyten) als zweite Instanz der Immunabwehr stärker aktiviert werden.
Diese Erkenntnisse könnten dazu beitragen, neue Therapie-Strategien zu entwickeln, die dahin abzielen, die weißen Blutkörperchen oder andere Teile des Immunsystems stärker zu aktivieren – und zwar medikamentös wie zum Beispiel mit Antikörpertherapien oder Impfungen.
300 bis 400 PatientInnen mit Hirnmetastasen werden an der MedUni Wien jährlich behandelt. Die Standard-Behandlung ist in den meisten Fällen eine Bestrahlung des Kopfes bzw. Gesamtbestrahlung des Gehirns – mit gewissen Risiken und möglichen Nebenwirkungen. Nur in geringem Maße sind auch medikamentöse Behandlungsmethoden bei bestimmten Krebs-Arten verfügbar. Preusser: „Unsere Erkenntnisse könnten ein wichtiger Schritt in Richtung der Entwicklung solcher schonenderer Behandlungsmöglichkeiten sein.“
Die vorliegende Studie wurde fächerübergreifend am Klinischen Institut für Neurologie, an der Abteilung für Neuroimmunologie des Zentrums für Hirnforschung und am Comprehensive Cancer Center (CNS Tumours Unit) verfasst. Autorin Anna Sophie Berghoff vom CCC stellte die Studienergebnisse in einem Vortrag auf dem Kongress der Europäischen Vereinigung der Neuro-Onkologen (EANO) in Marseille vor.
Service: Clinical & Experimental Metastasis
„Characterization of the inflammatory response to solid cancer metastases in the human brain“ Anna Sophie Berghoff, Hans Lassmann, Matthias Preusser, Romana Höftberger. Clin. Exp. Metastasis, 2012, 10.1007/s10585-012-9510-4.
Termin: ESMO 2012 in Wien
Von 28. September bis 2. Oktober 2012 findet unter Federführung der MedUni Wien und des Comprehensive Cancer Centers (CCC) der Kongress der ESMO 2012, der European Society for Medical Oncology (ESMO) im Austria Center statt. Weitere Infos: www.esmo.org.
Medizinische Universität Wien – Kurzprofil
Die Medizinische Universität Wien (kurz: MedUni Wien) ist eine der traditionsreichsten medizinischen Ausbildungs- und Forschungsstätten Europas. Mit fast 7.500 Studierenden ist sie heute die größte medizinische Ausbildungsstätte im deutschsprachigen Raum. Mit ihren 31 Universitätskliniken, 12 medizintheoretischen Zentren und zahlreichen hochspezialisierten Laboratorien zählt sie auch zu den bedeutendsten Spitzenforschungsinstitutionen Europas im biomedizinischen Bereich. Für die klinische Forschung stehen über 48.000m² Forschungsfläche zur Verfügung.