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DIE AFFIRIS AG INVESTIERT IN HUMAN CAPITAL – CHIEF BUSINESS OFFICER REKRUTIERT

Wien, 5. Dezember 2011 – Die AFFiRiS AG gab heute bekannt, dass Ali Alloueche ab sofort die Leitung des Business Development übernimmt. Die neue Position wurde aufgrund der stetig wachsenden Entwicklungspipeline des Wiener Biotechunternehmens geschaffen. Als Mitglied des Management-Teams wird Ali Alloueche die strategische und geschäftliche Entwicklung der AFFiRiS AG unterstützen. Vor seinem Einstieg bei AFFiRiS war Ali Alloueche Head of External R&D beim führenden Impfstoffhersteller GlaxoSmithKline Biologicals, Belgien.

Die AFFiRiS AG hat Ali Alloueche als neuen Chief Business Officer gewonnen. In dieser Position wird er die Geschäftsaktivitäten, strategischen Allianzen und Partnerschaften managen, die durch die stetig wachsende Pipeline der Wiener biopharmazeutischen Firma entstehen. Auf der Basis starker Patentpositionen und der firmeneigenen AFFITOM®-Technologie, verfügt AFFiRiS über eine breitgefächerte Pipeline mit derzeit vier klinischen Impfstoffkandidaten und zahlreichen attraktiven Entwicklungen im präklinischen Stadium. Die adressierten Krankheiten umfassen u.a. Alzheimer, Parkinson, Atherosklerose und Bluthochdruck – alles Indikationen mit dringendem medizinischen Bedarf und attraktiven Marktvolumina.

Vor seinem Einstieg bei AFFiRiS war Ali Alloueche Head External R&D bei GlaxoSmithKline Biologicals in Belgien. In dieser Position baute er die Forschungs- und Entwicklungspipeline der Firma aus und erweiterte das Mitarbeiter- und Geschäftspartnernetzwerk. In dieser Funktion entdeckte er 2007 auch das AFFiRiS Alzheimerprojekt für GlaxoSmithKline, was 2008 zu einem Lizenzvertrag mit aversierten Zahlungsflüssen von bis zu 430 Mio. Euro führte. Vor GlaxoSmithKline war Ali Alloueche Forschungsdirektor bei Novartis Vaccines and Diagonistics in Italien und Head Translational Medicine & Scientific Affairs. Zu seiner neuen Rolle bei AFFiRiS sagt Ali Alloueche: “AFFiRiS ist eines der dynamischsten biopharmazeutischen Unternehmen in Europa. Der Fokus der Firma auf klinische Programme und ihre starke finanzielle Positionierung bieten großartige Geschäftschancen. Ich freue mich über die Gelegenheit in dieser besonderen Entwicklungsphase zum weiteren Erfolg von AFFiRiS beitragen zu können.”

“Unsere wachsende Entwicklungspipeline schafft mehr und mehr kommerzielle Opportunitäten”, kommentiert Walter Schmidt, Mitgründer und CEO der AFFiRiS, “Zusammen mit Ali Alloueche werden wir dieses Potential weiter erschließen und in geschäftliche Allianzen einbringen. Die Erfahrungen, die er in führenden Positionen in zwei Top-Ten Pharmaunternehmen gesammelt hat, sind eine wertvolle Ergänzung zu den firmeneigenen Expertisen.”

Über AFFiRiS AG (Stand: Dezember 2011):

Auf der Basis firmeneigener Patentpositionen entwickelt AFFiRiS maßgeschneiderte Peptid-Impfstoffe gegen Alzheimer, Atherosklerose, Parkinson, Bluthochdruck und weitere Krankheiten mit dringendem medizinischem Bedarf und attraktiven Marktvolumina. Alzheimer ist die aktuelle Leitindikation. Für die Alzheimer-Impfung konnte GlaxoSmithKline Biologicals im Oktober 2008 als Lizenzpartner gewonnen werden, mit einer Sofortzahlung von über EUR 22,5 Mio. Der Vertrag sieht (meilensteinabhängige) Zahlungen von bis zu EUR 430 Mio. vor. Eine erste Zahlung von EUR 10 Mio. wurde im Oktober 2009 ausgelöst. Eine weitere Zahlung von EUR 3,5 Mio. wurde vor kurzem bekannt gegeben. AFFiRiS beschäftigt am Campusgelände St. Marx in Wien, Österreich, aktuell 82 hoch qualifizierte Mitarbeiter.

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AFFIRIS AG:KAPITALERHÖHUNG: AFFIRIS HOLT SANTO VC UND MIG 11 AN BORD

Wien, 7. November 2011 – Die Santo VC GmbH beteiligt sich ab sofort mit EUR 20 Mio. an der Wiener AFFiRiS AG und sichert sich außerdem eine Option auf weitere Kapitalerhöhungen. Gleichzeitig weiten die deutschen MIG Fonds mit ihrem aktuellen Fond MIG 11 das bereits bestehende Investment in der AFFiRiS AG um EUR 5 Mio. aus. Somit stehen der AFFiRiS AG nun insgesamt weitere EUR 25 Mio. Eigenkapital für die Finanzierung ihrer umfassenden klinischen Entwicklungsprogramme zur Verfügung. Noch etwas umfangreicher ist die eingeräumte Option ausgelegt: Sie erlaubt der Santo VC und den MIG Fonds ihre Beteiligung am Wiener Biotech-Unternehmen zusammen um weitere EUR 30 Mio. aufzustocken.

Die Wiener AFFiRiS AG gab heute eine Kapitalerhöhung um EUR 25 Mio. bekannt. EUR 20 Mio. davon kommen von der  Santo VC GmbH. Bereits seit einigen Jahren gehören die Santo und die MIG zu den wesentlichen Investoren in der Biotech-Industrie. Die Beteiligung  an der Wiener AFFiRiS AG ist für die Santo die erste ihrer Art außerhalb Deutschlands. Der AFFiRiS AG gelingt es damit einmal mehr ihre breit gefächerte Finanzierungsstrategie für die laufenden präklinischen und klinischen Programme fortzusetzen. Diese Strategie basierte in den letzten Jahren auf einem Mix aus Venturekapital der MIG Fonds, Zahlungsflüssen aus der Lizenzvereinbarung mit GlaxoSmithkline Biologicals sowie Förderungen der öffentlichen Hand und privaten Mitteln der Michael J. Fox Foundation.

Den aktuellen Finanzierungserfolg kommentiert Walter Schmidt, CEO und Mitgründer der AFFiRiS AG: “Mit der Santo VC haben wir einen Partner gewonnen, der nicht nur finanzstark ist, sondern auch fachliche Kompetenz und ein weit verzweigtes Netzwerk mit einbringt. Mit den MIG Fonds haben wir einen bewährten Partner, der unternehmerischem Denken verpflichtet ist und dadurch bereits viele wertvolle Beiträge zur Firmenentwicklung geleistet hat.” Frank Mattner, CSO und Mitgründer ergänzt: “Bereits in den Vorgesprächen hatte sich sofort herauskristallisiert, dass alle Beteiligten ein gemeinsames Verständnis davon haben, wo die Reise von AFFiRiS hingehen soll. Wir werden jetzt gemeinsam die weitere Entwicklung von AFFiRiS vorantreiben. Wir freuen uns sehr, dass die Santo VC das Potenzial der AFFiRiS mit ihrer Beteiligung bestätigt hat.”

CHANCEN > RISIKEN

Zu ihrer aktuellen Investmententscheidung sagte Thomas Strüngmann: “Wir freuen uns, mit der Beteiligung an AFFiRiS ein weiteres Erfolg versprechendes Biotech-Unternehmen im Portfolio zu haben. Was Walter Schmidt und Frank Mattner mit ihrem Team auf die Beine gestellt haben, ist beeindruckend.”

Ein weiteres Argument für den Beitritt der Santo waren die jüngsten Entwicklungen der Projekte der AFFiRiS AG, vor allem der Erfolg des laufenden Parkinson-Projekts. Dieses dient der Entwicklung des weltweit ersten Impfstoffes gegen Parkinson und wird von der amerikanischen Michael J. Fox Stiftung mit knapp USD 2 Mio. unterstützt. Dabei gelang es der AFFiRiS AG, die Rechte an diesem Impfstoff weiterhin vollständig im Unternehmen zu halten. Schon nächstes Jahr soll die Sicherheit und Verträglichkeit der Parkinson-Impfung an ersten Patienten nachgewiesen werden. Genauso wie die anderen veröffentlichten Impfstoff-Kandidaten des Unternehmens (gegen Atherosklerose und Bluthochdruck) basiert der Parkinson-Impfstoff dabei auf Erfahrungen des Unternehmens mit der Entwicklung von Impfstoffen gegen Alzheimer. Diese Impfstoffe sicherten dem Unternehmen bereits im Jahr 2008 eine Lizenzvereinbarung im dreistelligen Millionen-Bereich mit GSK Biologicals.

Hinter all diesen Programmen steht dabei die firmeneigene AFFITOM®-Technologie. Sie erlaubt es, ganze Impfstoff-Familien mit außergewöhnlich hoher Spezifität zu entwickeln. Jeweils mehrere Mitglieder einer solchen Vakzinfamilie sollen dann in einer als “Klinische Reifung” bezeichneten Strategie weiter entwickelt werden.

Zu den jüngsten Fortschritten der Unternehmensentwicklung meint Michael Motschmann, Vorstand der MIG Verwaltungs AG: “Die AFFiRiS AG ist ein ungemein attraktives Investment. Die Kombination aus validierter Plattformtechnologie und jeweils mehreren Impfstoffkandidaten gegen Krankheiten mit dringendem medizinischem Bedarf, die auch ein attraktives Marktpotenzial bieten, ist ziemlich einmalig. Es freut uns, dass wir mit der nun erfolgten Kapitalerhöhung unseren Investoren eine weitere Chance bieten können sich an der AFFiRiS zu beteiligen.”

Verläuft die Entwicklung der Projekte erwartungsgemäß, kann die vereinbarte Option für Santo VC und die MIG Fonds zum Tragen kommen und insgesamt weitere EUR 30 Mio. Eigenkapital bringen.

Über AFFiRiS AG (Stand: November 2011):

Auf der Basis firmeneigener Patentpositionen entwickelt AFFiRiS maßgeschneiderte Peptid-Impfstoffe gegen Alzheimer, Atherosklerose, Parkinson, Bluthochdruck und weitere Krankheiten mit dringendem medizinischem Bedarf und attraktiven Marktvolumina. Alzheimer ist die aktuelle Leitindikation. Für die Alzheimer-Impfung konnte GlaxoSmithKline Biologicals im Oktober 2008 als Lizenzpartner gewonnen werden, mit einer Sofortzahlung von über EUR 22,5 Mio. Der Vertrag sieht (meilensteinabhängige) Zahlungen von bis zu EUR 430 Mio. vor. Eine erste Zahlung von EUR 10 Mio. wurde im Oktober 2009 ausgelöst. Eine weitere Zahlung von EUR 3,5 Mio. wurde vor kurzem bekannt gegeben. AFFiRiS beschäftigt am Campusgelände St. Marx in Wien, Österreich, aktuell 80 hoch qualifizierte Mitarbeiter.

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Über Santo VC GmbH

Die Santo VC GmbH ist die Venture-Arm der Athos Service GmbH, das Family Office der Familien Strüngmann.

MIG Fonds

Die MIG Fonds zählen zu den aktivsten deutschen Venture Capital Unternehmen mit Sitz in München. MIG Fonds werden seit 2005 aufgelegt und haben bisher in mehr als 25 innovative Unternehmen in Deutschland und Österreich investiert. Die MIG AG ist Portfoliomanagerin der MIG Fonds, die mit einem Volumen von über 500 Mio. EUR exklusiv von der AWAG (www.awag.ag) vertrieben werden und sich vorrangig an Privatanleger richten. Konzipiert werden die MIG Fonds von der HMW Emissionshaus AG. Nähere Informationen zu den MIG Fonds, der MIG AG und deren Investmentportfolio finden Sie unter www.mig-fonds.de und www.mig.ag.

MIG Funds

Based in Munich, MIG Funds ranks as one of Germany’s most energetic venture capital companies. Since 2005 MIG has been launching funds and it has invested in over 25 innovative German and Austrian companies to date. The MIG fund portfolio is managed by MIG AG. With a total volume of over 500 million Euros, the funds are marketed exclusively by AWAG (www.awag.ag) and are primarily directed at private investors. MIG funds are conceived and drawn up by HMW Emissionshaus AG. For further information on MIG funds, MIG AG and its investment portfolio, please visit the www.mig-fonds.de and www.mig.ag websites.

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MICHAEL J. FOX FOUNDATION UNTERSTÜTZT AFFiRiS BEI DER KLINISCHEN ENTWICKLUNG DES ERSTEN PARKINSON-IMPFSTOFFS MIT 1,5 MIO. US-Dollar

NEW YORK, USA UND WIEN, ÖSTERREICH 12. Oktober 2011 – Die Michael J. Fox Foundation (MJFF) gab heute bekannt, dass sie eine klinische Studie des Wiener Biotech-Unternehmens AFFiRiS AG zu dem neuen Parkinson (PD)-Impfstoff AFFITOP® PD01 mit 1,5 Millionen US-Dollar finanziell unterstützt. AFFITOP® PD01 wirkt spezifisch gegen das Protein Alpha-Synuklein, dessen  Anreicherungen im Gehirn für das Fortschreiten von Parkinson als ursächlich angesehen werden. Seitens AFFiRiS ist Chief Medical Officer Achim Schneeberger federführend in dieser klinischen Phase-I-Studie.

“Für unsere Stiftung hat die Entwicklung einer Therapie, die den Verlauf der Parkinson Krankheit modifizieren kann, höchste Priorität, da hier weiterhin der größte ungedeckte Bedarf für Parkinson-Patienten liegt”, erklärte Dr. Todd Sherer, CEO der MJFF. “Mit PD01 wird erstmals ein Impfstoff gegen Parkinson klinisch erprobt. Zwar sind die klinischen Untersuchungen erst angelaufen, aber das Potenzial dieser Substanz, das Fortschreiten der Krankheit selbst zu stoppen, könnte den Durchbruch in der Parkinson-Therapie bedeuten.”

“Die Unterstützung durch die MJFF ist für die Entwicklung von AFFITOP® PD01 sehr wichtig”, kommentierte Dr. Schneeberger. “Durch das Edmond J. Safra Core Programm fördert die MJFF nun auch die erste klinische Studie mit PD01. Mit der jüngsten Förderung erreicht unsere Partnerschaft das nächste Level, zugleich zeigt diese Entscheidung das Engagement der Michael J. Fox Stiftung in Österreich sowie in ganz Europa und untermauert die globale Führungsrolle der Stiftung in der Erforschung der Parkinson Krankheit und deren Behandlung.”

Die präklinischen Studien zeigen, dass der Impfstoff PD01 das körpereigene Immunsystem zur Produktion von Alpha-Synuklein-spezifischen Antikörpern stimuliert. Sie leiten die Abräumung des Alpha-Synukleins ein, was das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamt. Alpha-Synuklein ist der Hauptbestandteil der für die Parkinson Krankheit typischen Lewy-Körperchen. Es steht im Fokus der Aktivitäten der MJFF, da es überzeugende Hinweise dafür gibt, dass es eine kausale Rolle in der Entstehung der idiopathischen- sowie mancher seltener, vererbter Parkinson Formen spielt.

Mit ihrem Parkinson Impfstoff Programm baut AFFiRiS auf ihren Erfahrungen in der Entwicklung eines Impfstoffs gegen die Alzheimer-Krankheit auf.  Zwei seiner Alzheimer-Impfstoffkandidaten haben die Sicherheits- und Verträglichkeitsuntersuchungen der Phase I bereits erfolgreich abgeschlossen; eine dieser Substanzen, AFFITOP AD02, befindet sich mittlerweile in der Phase II der klinischen Prüfung. Ein dritter potenzieller Alzheimer-Impfstoff namens AD03 ist in der ersten Phase der klinischen Prüfung.

“Die AFFITOP®-Impfstofffamilien für Alzheimer und Parkinson basieren auf der firmeneigenen AFFITOM®-Technologie”, erläutert Dr. Markus Mandler, Leiter des Neurodegenerations-Teams von AFFiRiS. “Die Sicherheit dieser Technologie wurde in den Phase-I-Untersuchungen unserer Alzheimer-Impfstoffe validiert. Noch wichtiger ist, dass wir uns durch die frühen Wirksamkeitssignale des AD02-Impfstoffs in unserer Entwicklungsstrategie bestätigt sehen: Wir untersuchen mehrere Mitglieder einer Vakzinfamilie möglichst früh an Patienten, dem tatsächlichen Einsatzgebiet unserer Impfstoffe. Ermöglicht wird dies durch das überzeugende Sicherheitsprofil dieser Impfstoffe. Dieses Konzept bezeichnen wir als “klinische Reifung oder klinische Maturierung”.”

Mit der Zuerkennung dieser Forschungsgelder an AFFiRiS weitet die MJFF ihre Forschungspräsenz in Österreich aus. Bisher unterstützte die Stiftung österreichische Forschungsteams mit insgesamt über 2,5 Millionen US-Dollar. In Innsbruck arbeitet ein Forschungsteam unter der Leitung von Dr. Werner Poewe an der Identifikation von Parkinson-Biomarkern (darunter auch Alpha-Synuklein-Biomarker); damit gehört Innsbruck zu den 21 internationalen klinischen Zentren der Parkinson´s Progression Markers Initiative (PPMI), der wegweisenden Studie auf diesem Gebiet, die von der MJFF initiiert wurde und finanziert wird. Biomarker bieten konkreten Aufschluss darüber, ob ein Therapiekandidat in der Lage ist, den Krankheitsverlauf in Parkinson-Patienten zu verändern oder ob er vielleicht nur die Symptome der Erkrankung lindert. Ihre Verfügbarkeit erlaubt es definitive Studienendpunkte für Therapeutika, die wie PD01 das Potenzial zur Modifikation des Krankheitsverlaufs besitzen, festzulegen.

Über die Michael J. Fox Foundation zur Parkinson-Forschung Die Michael J. Fox Foundation (MJFF) ist der größte private Sponsor der Parkinson-Forschung und engagiert sich dafür, schnellstmöglich einen Heilungsansatz für Parkinson sowie bessere Therapien für betroffene Patienten zu entwickeln. Die Stiftung verfolgt ihre Ziele durch umfangreiche finanzielle Förderung zielgerichteter Forschungsprogramme unter Einbeziehung von Wissenschaftlern, Parkinson-Patienten, Unternehmerpersönlichkeiten, Teilnehmern klinischer Studien, Spendern und ehrenamtlichen Helfern auf einem globalen Niveau. Bisher hat die Stiftung über 264 Millionen US-Dollar zur Unterstützung von Forschungsprojekten aufgewendet; ihre Arbeit veränderte die auf eine Heilung der Parkinson Krankheit ausgerichtete Forschung grundlegend. Die MJFF operiert am Drehkreuz der weltweiten Parkinson-Forschung und engagiert sich in richtungsweisender Form in Partnerschaften mit Branchenführern, universitären Forschungskreisen und Geldgebern für staatliche Forschungsarbeiten; darüber hinaus steigert sie durch ihr spezielles Online-Tool Fox Trial Finder die Anzahl von Teilnehmern an klinischen Studien zu Parkinson und sensibilisiert die Öffentlichkeit mit Hilfe starker und sichtbarer Interessensvertretung, Veranstaltungen und Kampagnen für die Parkinson-Krankheit. Die Stiftung koordiniert zudem das Engagement von Tausenden Team-Fox-Mitgliedern auf der ganzen Welt. Noch bis zum 31. Dezember 2012 werden alle neuen und aufgestockten Zuwendungen an die Michael J. Fox Foundation sowie alle Zuwendungen von Spendern, die mindestens seit 2009 nicht mehr gespendet haben, 1:1 durch die 50 Millionen US-Dollar starke Brin Wojcicki Challenge ergänzt, die durch Sergey Brin und Anne Wojcicki ins Leben gerufen wurde.

Weitere Informationen finden Sie unter www.michaeljfox.org; www.facebook.com/michaeljfoxfoundation.

Über AFFiRiS AG

AFFiRiS entwickelt auf der Grundlage seiner eigenen Patentpositionen maßgeschneiderte Peptid-Impfstoffe gegen Alzheimer, Atherosklerose, Parkinson, Bluthochdruck und mehrere andere Krankheiten, bei denen dringender medizinischer Bedarf und eine attraktive Marktgröße besteht. Die führende Indikation ist zurzeit die Alzheimer´sche-Krankheit. Für das Alzheimer-Impfprogramm wurde im Oktober 2008 eine Lizenz- und Optionsvereinbarung mit GlaxoSmithKline abgeschlossen, die mit einer Vorauszahlung in Höhe von 22,5 Millionen Euro einherging. Der Vertrag sieht (von der Erreichung der Meilensteine abhängige) Zahlungen in Höhe von bis zu 430 Millionen Euro vor. Eine erste Meilenstein-Zahlung von 10 Millionen Euro erfolgte im Oktober 2009, denen – wie kürzlich bekanntgegeben wurde – weitere 3,5 Millionen Euro folgten. AFFiRiS (www.affiris.com) beschäftigt im Campus Vienna Biocenter derzeit 82 hochqualifizierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

Pressekontakt:

The Michael J Fox Foundation
Nate Herpich
+1  212 509-0995 x295
nherpich@michaeljfox.org

Halsin Partners
Mike Sinclair
+44 20 7318 2955
msinclair@halsin.com

AFFiRis AG
Julia Bock
+43 1  798 15 75 – 303
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AFFiRiS AG: STÄRKUNG DER ENTWICKLUNGS-PIPELINE DURCH DIE GRÜNDUNG EINES CHRISTIAN DOPPLER LABORS

Wien, 31. Mai 2011 – Die AFFiRiS AG ist der industrielle Partner des neu gegründeten Christian Doppler Labors für Kardiometabolische Immuntherapie. Im Rahmen des Labors werden gemeinsam mit der Medizinischen Universität Wien Grundlagen für eine Impfung gegen Typ 2 Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erarbeitet. Die Basis für dieses Engagement der AFFiRiS ist die Entscheidung für den Aufbau eines zusätzlichen Entwicklungsschwerpunkts. Die vielseitig einsetzbare AFFITOM®-Technologie des Unternehmens soll somit zukünftig auch zur Entwicklung von Impfstoffen gegen kardiometabolische Erkrankungen genutzt werden.

Die AFFiRiS AG gab heute die Beteiligung an dem neu gegründeten Christian Doppler Labor für Kardiometabolische Immuntherapie an der Medizinischen Universität Wien bekannt. Unter Leitung von Prof. Thomas Stulnig, Universitätsklinik für Innere Medizin III, AKH Wien, wird das Christian Doppler Labor (CD-Labor) chronisch entzündliche Prozesse des Fettgewebes und des Herz-Kreislauf Systems erforschen und somit wissenschaftliche Grundlagen für Impfungen gegen Typ 2 Diabetes mellitus und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erarbeiten. Das auf sieben Jahre angelegte CD-Labor wird aus Mitteln der öffentlichen Hand (Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend sowie Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung) und durch ein Investment der AFFiRiS AG finanziert.

Zusätzlich stellt die AFFiRiS AG dem CD-Labor auch die Nutzung seiner bewährten AFFITOM®-Technologie zur Verfügung. Diese erlaubt die Entwicklung hoch-spezifischer Impfstoffe und steht hinter den Erfolgen der AFFiRiS bei der Entwicklung von Impfungen mit dem Schwerpunkt neurodegenerative Erkrankungen. Jetzt wird in Zusammenarbeit mit dem CD-Labor ein neuer Entwicklungsschwerpunkt des Unternehmens für Impfungen gegen entzündliche Erkrankungen umgesetzt. Dazu der Geschäftsführer und Mitgründer der AFFiRiS AG, Dr. Walter Schmidt: “Entzündliche Reaktionen werden immer mehr als Mitverursacher vieler chronischer Erkrankungen erkannt. Vor diesem Hintergrund investieren wir jetzt in die Erforschung der dazugehörigen Grundlagen, damit unsere Technologie auch bei der  Bekämpfung entzündungsbedingter chronischer Erkrankungen einen Beitrag leisten kann. Gleichzeitig setzen wir damit unsere Strategie der kontinuierlichen Diversifizierung und Risikostreuung fort.”

Das CD-Labor fokussiert seine Tätigkeit anfangs auf die Evaluierung relevanter Zielstrukturen mit Funktionen im Immunsystem und bei entzündlichen Prozessen. Diese werden nun im Rahmen des CD-Labors zunächst weiter erforscht und charakterisiert. Dazu Dr. Günther Staffler, Head of Immunology Department der AFFiRiS AG: “In letzter Zeit mehren sich die Hinweise, dass körpereigene Strukturen ursächlich an Entzündungsreaktionen im Fettgewebe beteiligt sind und diese somit auf noch nicht ganz verstandene Weise zur Entstehung von Diabetes Typ 2 und Herz-Kreislauf-Erkrankungen beitragen. Im Rahmen des CD-Labors werden nun die dahinter stehenden, grundlegenden Entzündungsmechanismen erforscht. Zusätzlich wird geklärt, ob und wie eine aktive Immunisierung auf der Basis der AFFITOM®-Technologie therapeutische Wirksamkeit entfalten kann.”

Dr. Frank Mattner, CSO und Mitgründer der AFFiRiS, zur strategischen Bedeutung des Engagements im Rahmen eines CD-Labors: “Investitionen in die Erforschung der Grundlagen einer Erkrankung sind für die nachhaltige Schaffung von innovativen Therapien wichtig – für eine Nation, wie für ein Unternehmen. Programme wie die CD-Labors, in die die Republik Österreich und Industriepartner gemeinsam investieren, sind daher zukunftsorientiert und leisten einen wichtigen Beitrag zum Forschungsstandort Österreich und für das Wachstum forschungsintensiver Unternehmen wie der AFFiRiS AG.”

Über AFFiRiS AG (Stand Juni 2011):

Auf der Basis firmeneigener Patentpositionen entwickelt AFFiRiS maßgeschneiderte Peptid-Impfstoffe gegen Alzheimer, Atherosklerose, Parkinson, Bluthochdruck und weitere Krankheiten mit dringendem medizinischen Bedarf und attraktiven Marktvolumina. Alzheimer ist die aktuelle Leitindikation. Für die Alzheimer-Impfung konnte GlaxoSmithKline Biologicals im Oktober 2008 als Lizenzpartner gewonnen werden, mit einer Sofortzahlung von über EUR 22,5 Mio. Der Vertrag sieht (Meilenstein abhängige) Zahlungen von bis zu EUR 430 Mio. vor. Eine erste Zahlung von EUR 10 Mio. wurde im Oktober 2009 ausgelöst. Eine weitere Zahlung von EUR 3,5 Mio. wurde vor kurzem bekannt gegeben. AFFiRiS beschäftigt am Campusgelände St. Marx in Wien, Österreich, aktuell 80 hoch qualifizierte  Mitarbeiter (www.affiris.com).

Über die Christian Doppler Forschungsgesellschaft (Stand Juni 2011):

Sie fördert die Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft. Die Verbindung zwischen Grundlagenforschung und Anwendung in den Unternehmen erfolgt in Christian Doppler Labors. Diese werden an Universitäten oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen für sieben Jahre eingerichtet. Unter der Leitung von hoch qualifizierten WissenschafterInnen arbeiten Forschungsgruppen gemeinsam mit Unternehmenspartnern an innovativen Lösungen. CD-Labors bilden kompakte Forschungsgruppen mit 5-15 ForscherInnen und werden zu 50% von der öffentlichen Hand gefördert, bei KMU ist die Förderquote bis zu 70%. Derzeit sind 60 CD-Labors mit etwa 600 MitarbeiterInnen aktiv, rund 115 Unternehmen aus dem In- und Ausland engagieren sich in CD-Labors.

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AFFiRiS AG: ALZHEIMER-IMPFUNG LIEFERT ÜBERRASCHENDE ERGEBNISSE

Wien, 11. März 2011 – Der Alzheimer-Impfstoffkandidat AD02 der AFFiRiS AG zeigte bereits in einer klinischen Prüfung der Phase I unerwartete Hinweise auf potentielle Wirksamkeit. Dies belegt die Auswertung von Daten zu sekundären Studienendpunkten.

Schon vor einiger Zeit erreichte die AFFiRiS AG mit dem Nachweis der Sicherheit und Verträglichkeit des Alzheimer-Impfstoffkandidaten AD02 die primären Endpunkte der klinischen Phase I Studie. Es wurden insgesamt 24 Patienten geimpft, 12 erhielten den Impfstoff mit, 12 ohne Adjuvans. Bereits während der laufenden Studie gelang dem Unternehmen ein diesbezüglicher, mehrere hundert Millionen Euro schwerer Lizenzdeal mit dem Pharmaunternehmen GSK Biologicals.

Die nun erfolgte Auswertung sekundärer Studienendpunkte der Behandlung mit AD02 – wie die kognitive Leistungsfähigkeit der Patienten, die Entwicklung ihres Körpergewichts und ihre Immunantworten auf den Impfstoff – gibt erstmals auch deutliche Hinweise auf die potentielle krankheitsverlaufs-modifizierende Wirkung dieses Impfstoffs.

Zu diesem Ergebnis meint Dr. Walter Schmidt, CEO und Mitgründer der AFFiRiSAG: “In dieser Phase I Studie haben wir einige positive Überraschungen erlebt. Am wichtigsten war dabei sicherlich die Stabilisierung der kognitiven Fähigkeiten über den gesamten Untersuchungszeitraum von 18 Monaten bei neun von zwölf Patienten, die AD02 in adjuvantierter Formulierung bekommen haben.”

GEDÄCHTNISLEISTUNG BESSER ALS ERWARTET

Die Stabilisierung der kognitiven Fähigkeiten der Studienteilnehmer war überraschend robust und anhaltend. Tatsächlich fielen sie nicht so ab, wie es krankheitsbedingt zu erwarten war. Eine nachfolgende Auffrischungsimpfung prolongierte diesen positiven Trend weiter.

Die kognitiven Fähigkeiten werden u.a. mit dem MMSE-Test, Mini-Mental State Examination Test erfasst, in einer Punkteskala von 0-30. Je niedriger der Wert, desto fortgeschrittener die Alzheimer-Krankheit. Setzt man die bei den Studienpatienten erzielten Stabilisierungen der Krankheit mit dem Schweregrad der Erkrankung bei Studienbeginn in Beziehung, so fällt folgendes auf: die Stabilisierung ist bei einem MMSE von 20 aufwärts zu beobachten. Bei geringeren MMSE-Werten griff die Impfung im Rahmen dieser Studie nicht.

Unterstützt werden diese Ergebnisse unter anderem auch durch Befunde zur Entwicklung des Körpergewichts der Patienten. Dieses ist ein potentieller, bisher weitestgehend wenig beachteter Biomarker(1)(2). Üblicherweise verlieren Alzheimerpatienten krankheitsbedingt an Gewicht, da ihr Geschmackssinn beeinträchtigt sein kann oder sie einfach vergessen zu essen.

Bei den geimpften Patienten wurde hingegen eine Stabilisierung des Körpergewichts registriert. Die Auswertungen der immunologischen Daten zu den relevanten Antikörperspiegeln unterstützen den Zusammenhang zwischen diesen Effekten und der Impfung.

Dr. Walter Schmidt ergänzt: “Ich muss an dieser Stelle jedoch darauf hinweisen, dass im Rahmen dieser Phase I Studie insgesamt nur 24 Patienten behandelt wurden   eine für Phase I Studien übliche, aber letztendlich eine für belastbare, statistisch signifikante Aussagen zu geringe Zahl an Patienten. Deshalb müssen wir unsere Ergebnisse noch unter deutlichem Vorbehalt betrachten und zurückhaltend interpretieren. Die jetzt laufende Phase II Studie von AD02 ist darauf ausgelegt, die beobachteten positiven Trends nun mit mehreren hundert Patienten zu untersuchen und zu bestätigen, und auch die jetzt noch fehlende klinische und wissenschaftliche statistische Signifikanz zu erbringen.”

PHASE II BEGONNEN

Seit Ende letzten Jahres befindet sich der Impfstoff nun in der klinischen Erprobung der Phase II, der Wirksamkeitsprüfung in Alzheimerpatienten. Das Studiendesign berücksichtigt bereits die richtungsweisenden Ergebnisse der Phase I. Aktuell befindet sich die Studie, die an 30 Studienzentren in Österreich, Deutschland, Frankreich, Kroatien und der Slowakei (Tschechien:

in Vorbereitung) durchgeführt wird, in der Rekrutierungsphase. Insgesamt 420 Patienten sollen in die Studie aufgenommen werden (http://klinische-studien-vienna.info/). Erste Ergebnisse zur Wirksamkeit des Impfstoffs werden Ende 2012 erwartet.

Der Mitgründer und CSO der AFFiRiS AG, Dr. Frank Mattner, kommentiert die erfolgreiche Entwicklung des Alzheimer-Impfprogramms: “Über die positiven Ergebnisse von AD02 in der ersten klinischen Erprobung sind wir sehr erfreut. Diesen Impfstoffkandidaten hat unsere AFFITOM®-Technologie geliefert. Natürlich müssen die Ergebnisse aufgrund der relativ niedrigen Zahl an behandelten Patienten mit der gegebenen Zurückhaltung betrachtet werden. Dennoch geben sie erste Hinweise darauf, dass Wirkstoffe, die auf unserer AFFITOM®-Technologie basieren, im Menschen Proof of Concept fähig sind. Damit haben wir auch wertvolle Erkenntnisse für unsere Impfstoffe in anderen Indikationen wie Parkinson oder Atherosklerose gewonnen, die ebenfalls von unserer AFFITOM®-Technologie geliefert wurden. Diese Erkenntnisse werden wir jetzt in das Design der entsprechenden klinischen Studien der Phase I einfließen lassen, die im Laufe dieses Jahres begonnen werden sollen.”

Erst vor Kurzem gab das Unternehmen bekannt, dass ihr Entwicklungspartner für die Alzheimer-Impfung, GSK Biologicals, eine 2,5 Mio. Euro schwere Option ausübte, die GSK Rechte an einem dritten Alzheimer-Impfstoffkandidaten des Unternehmens (AD03), der das Therapiespektrum hin zu den modifizierten A  Formen öffnet, einräumt.

Fotos von der Pressekonferenz sind ab Freitag, 11. März 2011, 12:00 Uhr verfügbar unter: http://www.affiris.com/html/de/presse_medien/pressekonferenz_110311.html

(1) Low body weight in Alzheimer’s disease is associated with mesial temporal cortex atrophy. M. Grundman et al., Neurology, 1996; 46: 15851591

(2) Weight loss in people with Alzheimer’s disease: a prospective population based analysis. D. Cronin-Stubbs, British Medical Journal 1997; 314: 178

Über AFFiRiS AG (Stand März 2011):

Auf der Basis firmeneigener Patentpositionen entwickelt AFFiRiS maßgeschneiderte Peptid-Impfstoffe gegen Alzheimer, Atherosklerose, Parkinson, Bluthochdruck und einige weitere Krankheiten mit dringendem medizinischen Bedarf und attraktiven Marktvolumina. Alzheimer ist die aktuelle Leitindikation. Für die Alzheimer-Impfung konnte GlaxoSmithKline Biologicals im Oktober 2008 als Lizenzpartner gewonnen werden, mit einer Sofortzahlung von über EUR 22,5 Mio. Der Vertrag sieht (Meilenstein

abhängige) Zahlungen von bis zu EUR 430 Mio. vor. Eine erste Zahlung von EUR 10 Mio. wurde im Oktober 2009 ausgelöst. Eine weitere Zahlung von EUR 3,5 Mio. wurde vor Kurzem bekannt gegeben. AFFiRiS beschäftigt am Campusgelände St. Marx in Wien, Österreich, aktuell 80 hoch qualifizierte Mitarbeiter (www.affiris.com).

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AFFiRiS ERREICHT WEITERE ZIELE SEINER ALZHEIMER-IMPFSTOFFALLIANZ MIT GLAXOSMITHKLINE UND LÖST MEILENSTEINZAHLUNGEN ÜBER 3,5 MIO. EUR AUS

Wien, 28. Februar 2011 – Die AFFiRiS AG gab heute einen bedeutenden Fortschritt in ihrer Zusammenarbeit mit GlaxoSmithKline Biologicals (GSK) zur Entwicklung eines aktiven Impfstoffs gegen Morbus Alzheimer bekannt.

Parallel zur bereits angelaufenen klinischen Phase II Studie für das Leitprodukt AD02 konnten zwei weitere präklinische Programme erfolgreich abgeschlossen werden. Eines dieser Programme adressiert alternative Impfstoffkandidaten, die mit der AFFiRiS AFFITOM®-Technologie entwickelt werden. AD03 ist das aktuelle Leitprodukt dieses Programms. Auf Grund der vielversprechenden Ergebnisse dieses Programms hat GSK nun seine Option auf die Rechte an diesen alternativen Impfstoffkandidaten ausgelöst und dafür vereinbarungsgemäß 2,5 Mio. EUR an AFFiRiS bezahlt. Gleichzeitig wurde auch EUR 1 Mio. für den Abschluss erfolgreicher Tests von alternativen Formulierungen zur Alzheimer-Impfung fällig.

AFFiRiS gab heute den erfolgreichen Abschluss präklinischer Programmabschnitte bekannt, die zu Zahlungen in Höhe von EUR 3,5 Mio. von GSK an AFFiRiS führten. Die beiden Unternehmen arbeiten seit zwei Jahren gemeinsam an einem aktiven Impfansatz zur Behandlung von Alzheimer. Die Grundlage dieser erfolgreichen Zusammenarbeit bildet ein Lizenz- und Optionsabkommen der beiden Unternehmen aus dem Jahr 2008. Diese Vereinbarung hat ein Volumen von bis zu EUR 430 Mio., EUR 36 Mio. sind bereits geflossen.

Der Mitgründer und CEO von AFFiRiS, Dr. Walter Schmidt, meint zu dem Fortschritt: “Unser Alzheimer-Impfstoffprogramm entwickelt sich weiterhin ganz nach unseren Vorstellungen. Für zwei Impfstoffkandidaten, AD01 und AD02, konnten wir bereits die Sicherheit und Verträglichkeit in den dafür bestimmten Phase I Studien belegen und AD02 wird jetzt schon in der klinischen Phase-II-Erprobung auf seine Wirksamkeit getestet. Wir haben nun auch die Route zu alternativen Impfstoffkandidaten wie AD03 eingeschlagen und freuen uns, dass GSK diesen Fortschritt durch Einlösen seiner entsprechenden Option honoriert. Wir begrüßen die Möglichkeit, die Zusammenarbeit zwischen den zwei Unternehmen zu stärken und weiter auszubauen.”

Alle drei Impfstoffkandidaten der AFFiRiS sind so ausgelegt, dass sie das patienteneigene Immunsystem zur Produktion von Antikörpern gegen das Protein Beta-Amyloid anregen. Es wird angenommen, dass dieses Protein für das Krankheitsbild von Alzheimer mit verantwortlich ist. Bei AD03, dem dritten dieser Impfstoffkandidaten, stehen auch modifizierte Formen des Beta-Amyloids im Fokus, die potentiell eigene Toxizitätsprofile im Menschen haben.

Zusätzlich zu den breitgefächerten Aktivitäten im Bereich Alzheimer gehören Impfstoffkandidaten zur Behandlung von Parkinson, Atherosklerose, Bluthochdruck und weiteren Erkrankungen zur starken Produktpipeline der AFFiRiS AG. Gerade erst erhielt das Unternehmen auch substantielle Mittel der US-amerikanischen Michael J. Fox Foundation  zur Unterstützung ihres präklinischen Parkinson-Impfstoffprogramms.

PIPELINE MIT CASH-FLOW

Der Mitgründer und CSO des Unternehmens, Dr. Frank Mattner, kommentiert die frühzeitige und erfolgreiche Entwicklung einer starken Entwicklungs-Pipeline: “Viele Biotech-Firmen versuchen, starke Pipelines zur Minimierung des Unternehmensrisikos zu etablieren. Dabei scheitern sie manchmal an technischer Machbarkeit und manchmal an den finanziellen Rahmenbedingungen. Unsere AFFITOM®-Technologie erlaubt es uns, die technische Machbarkeit, welche unseren Ansatz betrifft, erfolgreich umzusetzen. Denn unsere Technologie liefert uns für eine bestimmte Krankheit nicht nur einen einzelnen Produktkandidaten, sondern gleich einen ganzen Pool für jedes unserer Targets. Dadurch werden unsere Erfolgschancen erheblich erhöht.”

Über AFFiRiS AG (Stand Februar 2011):

Auf der Basis firmeneigener Patentpositionen entwickelt AFFiRiS maßgeschneiderte Peptid-Impfstoffe gegen Alzheimer, Atherosklerose, Parkinson, Bluthochdruck und einige weitere Krankheiten mit dringendem medizinischen Bedarf und attraktiven Marktvolumina. Alzheimer ist die aktuelle Leitindikation. Für die Alzheimer-Impfung konnte GlaxoSmithKline Biologicals im Oktober 2008 als Lizenzpartner gewonnen werden, mit einer Sofortzahlung über EUR 22,5 Mio. Der Vertrag sieht (Meilenstein abhängige) Zahlungen von bis zu EUR 430 Mio. vor. Eine erste Zahlung von EUR 10 Mio.

wurde im Oktober 2009 ausgelöst. Eine weitere Zahlung von EUR 3,5 Mio. wurde nun bekannt gegeben. AFFiRiS beschäftigt am Campusgelände St. Marx in Wien, Österreich, aktuell 80 hoch qualifizierte Mitarbeiter (www.affiris.com).

Kontakt AFFiRiS AG:

Julia Bock
Karl-Farkas-Gasse 22
1030 Wien
T +43 / 1 / 798 15 75 – 303
E julia.bock@affiris.com
W www.affiris.com

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Newsarchiv

Life Sciences in Österreich

Wir machen Innovationen von morgen schon heute möglich

Österreich hat sich der nachhaltigen Entwicklung seiner Life Sciences-Branche verschrieben. Die Dynamik, Kreativität und Innovationskraft unserer Life Sciences-Branche beruht auf unseren exzellenten Ingenieurs- und Wissenschaftsleistungen. Mit großen als auch kleinen Firmen im therapeutischen, medizintechnischen und diagnostischen Bereich sowie Anbietern von Schlüsseltechnologien und zugehörigen Dienstleistern, bietet Österreich ein dynamisches Umfeld für die Life Sciences-Industrie.

Im Laufe der vergangenen Jahre konnte sich die österreichische Life Sciences-Szene über einige herausragende Lizenz Deals freuen. Nach Kooperationen von Intercell, AFFiRiS und Apeiron mit dem britischen Pharmakonzern GlaxoSmithKline wurde ein weiterer Global Player in Österreich aktiv – Boehringer-Ingelheim (BI). Das Jahr 2010 schloss mit dem größten jemals in Österreich abgeschlossen Lizenzdeal: Die Antikörper-Firma f-star unterschrieb einen Vertrag mit Boehringer-Ingelheim, der potentielle Meilensteinzahlungen von bis zu 1,26 Milliarden Euro umfasst. Im September 2011 legte f-star mit einem 500 Millionen Deal mit Merck Serono noch einmal nach.

Auch abseits der klassischen Lizenzdeals investieren die Großen immer wieder in den Life Science Standort Österreich. Im August 2011 übernahm GE Healthcare den oberösterreichischen Entwickler und Anbieter von Zellkulturmedien für die biomedizinische Forschung PAA Laboratories. 2010 eröffnete B. Braun Austria eine eigene Entwicklungseinheit in Graz, um einen neuartigen Glukosesensor zu entwickeln und klinisch zu testen. Auch Fresenius Medical Care, ein führender Anbieter von Produkten für die Dialyse, hat 2010 in Niederösterreich einen neuen Forschungs- und Entwicklungsstandort eröffnet.Diese Erfolgsgeschichten haben einmal mehr gezeigt, dass Österreich sich in den letzten zehn Jahren zu einem wichtigen Zentrum für Life Sciences entwickelt hat.

Ein toller Standort für Ihr Life Sciences-Unternehmen

Vor allem in der Biotechnologie hat Österreich im internationalen Vergleich sehr viel zu bieten. Unsere Unternehmen gehören beispielsweise zu den Weltmarktführern in der Entwicklung neuer Vakzine und Antiinfektiva. Innovative Spin-offs wie die börsennotierte Intercell oder AVIR Greenhills und Nabriva können sich auch im internationalen Vergleich sehen lassen. In der Krebsforschung gibt es international renommierte Forschungsinstitute wie das Institut für molekulare Pathologie (IMP) in Wien oder Oncotyrol in Innsbruck. Auch innovative Start-Ups sind aktive Player auf dem Gebiet Krebs: Die Wiener Firma Apeiron beispielsweise entwickelt ein Mittel zur Behandlung des Neuroblastoms. Der personalisierten Medizin kommt in Österreich ebenfalls immer mehr Bedeutung zu. Die Tiroler Firma Biocrates ist führend auf dem Gebiet der diagnostischen Biomarkerforschung und in Graz ist beispielsweise die größte europäische Biobank beheimatet – mit fast vier Millionen Gewebeproben. In der industriellen Biotechnologie forschen die in Europa einzigartigen Zentren Austrian Centre of Industrial Biotechnology (ACIB) und Research Center Pharmaceutical Engineering (RCPE) unter anderem an neuen Produktionstechniken.

Heimische Weltmarktführer gibt es auch in der Medizintechnik: Greiner Bio One in Oberösterreich ist einer der großen Player in der Herstellung und dem Vertrieb von Plastiklaborausstattung. Weltweiter Technologieführer bei implantierbaren Hörgeräten ist die Tiroler Firma Med-El, und der deutsche Prothesenhersteller Otto Bock betreibt einen seiner wichtigstenForschungsstandorte in Wien: das revolutionäre Kniegelenk C-Leg wurde nicht nur in Österreich entwickelt, es wird hier auch gefertigt und in die ganze Welt exportiert.

Auch die kleinen Medizintechnikhersteller bringen innovative Produkte zur Marktreife und sind auf dem Weg zum Weltmarktführer von morgen. Die Tiroler Firma Ergospect hat ein Pedalergometer auf den Markt gebracht, mit dem es erstmals möglich ist, Stoffwechselerkrankungen der Muskulatur nicht-invasiv zu diagnostizieren. Mittlerweile werden die Produkte sogar in Indien und Japan gekauft. Die oberösterreichische Firma Anagnostics wiederum spezialisiert sich auf Systeme und Tests für die Life Science Forschung und klinische In vitro-Diagnostik. Mit dem hyborg hat das Unternehmen einen Analyseautomaten entwickelt, der Proben völlig automatisiert nach vielen verschiedenen Merkmalen untersucht. Die Technologie der Testkartuschen hybcell wird laufend für weitere Anwendungsgebiete ausgebaut – aktuell vor allem in den Bereichen der onkologischen Tests und der Infektionsdiagnostik.

Diese Erfolge wurden vor allem möglich durch herausragende ForscherInnen, die auch bereit sind, sehr viel persönliches Risiko zu tragen. Nicht zuletzt führt jedoch das großartige Wirtschaftsklima dazu, dass Life Sciences-Firmen florieren. Österreich ist laut einer Mercer Study nicht nur das Land mit der weltweit höchsten Lebensqualität. Auch Steuerbedingungen, wie 10% Forschungsprämie für Investitionen in F&E und die Körperschaftssteuer von 25%, sind wesentliche Faktoren zur Betriebsansiedlung. Multinationale Großunternehmen sowie Start-up-Unternehmen profitieren von maßgeschneiderten Finanzierungsmaßnahmen und einer hohen Bandbreite an gut dotierten Förderungen.