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Sicherheit durch Prävention

Europäische Impfwoche: Impfungen sind und bleiben die wirkungsvollste Präventionsmaßnahme gegen gefährliche – und vor allem vermeidbare – Infektionskrankheiten.

Seit Jahresbeginn sind in Österreich 29 Masern-Erkrankungen registriert worden. 2017 waren es insgesamt 95 Fälle. Vermeidbar wäre jeder einzelne davon gewesen – hätten sich die Betroffenen impfen lassen. „Es ist erschreckend, dass Krankheiten, die längst ausgerottet sein könnten, aufgrund der allgemeinen Impfmüdigkeit immer noch und oft verstärkt auftreten“, sagt Pharmig-Präsident Mag. Martin Munte. Gerade Masern werden häufig unterschätzt, obwohl sie negative Spätfolgen oder Todesfälle verursachen können.

Die heute startende Europäische Impfwoche (EIW) der WHO möchte auch in diesem Jahr besonderes Bewusstsein dafür schaffen, welche Krankheiten durch entsprechende Impfungen vermieden werden können. „Die pharmazeutische Industrie stellt hocheffektive Schutzimpfungen bereit – es liegt aber an jedem und jeder einzelnen, diesen Schutz auch in Anspruch zu nehmen“, betont Munte. Denn ob Meningokokken, Poliomyelitis oder Humane Papillomviren (HPV) – die Durchimpfungsraten in Österreich waren bisher tendenziell niedrig. Sollten entsprechende Viren aus anderen Ländern eingeschleppt werden, besteht die Gefahr, dass es in Österreich zu Neuerkrankungen kommt.

Die Impfmüdigkeit öffnet auch der Grippewelle Tür und Tor, die jährlich bis zu 1.000 Tote in Österreich nach sich zieht. Umso wichtiger sei es laut Munte, die Bevölkerung aufzuklären und zu verhindern, dass sich Menschen mit Viren infizieren, gegen die es wirksame und vorbeugende Impfungen gibt: „Jeder Erkrankungsfall, der durch eine Impfung verhindert werden kann, ist einer zu viel.“

Dazu kommt: Wer sich impfen lässt, schützt sich selbst vor einer Infektion und trägt gleichzeitig dazu bei, die Herdenimmunität zu stärken. Derzeit sind laut Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen in Österreich 91 Impfstoffe zur Behandlung diverser Erkrankungen zugelassen.

Über die Pharmig: Die Pharmig ist die freiwillige Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit hat der Verband 120 Mitglieder (Stand April 2018), die den Medikamenten-Markt zu gut 95 Prozent abdecken. Die Pharmig und ihre Mitgliedsfirmen stehen für eine bestmögliche Versorgungssicherheit mit Arzneimitteln im Gesundheitswesen und sichern durch Qualität und Innovation den gesellschaftlichen und medizinischen Fortschritt.

Rückfragehinweis:
Pharmig – Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs
Peter Richter, BA, MA
Head of Communication & PR
01/40 60 290-20
peter.richter@pharmig.at
www.pharmig.at

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