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Einladung zum Gastvortrag “The future of Physics”

06.04.2011, Company News

Prof. Ivar Giaever (USA) : THE FUTURE OF PHYSICS

06. April von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Auf Einladung des Leiters des Institutes für Biotechnologie, Prof. (FH) Dr. habil. Wolfgang Schütt, gibt Prof. Giaever zum zweiten Mal einen Gastvortrag. “The future of Physics” lautet das mit Spannung erwartete Thema.

Dabei wird er auf seine, mit dem Nobelpreis 1973 ausgezeichneten Beiträge zur Physik, als auch auf seine jüngsten Arbeiten auf dem Gebiet der Biophysik eingehen.

In einer Round Table Diskussion, die wiederum zwei Studierende gestalten, wird sich Prof. Giaever den Fragen der Gäste stellen und über seine Erfahrungen aus einem spannendem und erfülltem Forscher- und Erfinderleben berichten.

Die alle berührende Frage zu den Voraussetzungen für neue Erkenntnisse, Entdeckungen und Innovationen wird sicherlich auch bildungspolitische als auch philosophische Themen streifen.

Seine grundlegenden Arbeiten zum Tunneleffekt hat er als Diplomand und Doktorand an einer der berühmtesten Fachhochschulen der Welt, dem Renselaer Polytechnikum, im Umfeld der General Electric Forschungsinstitute in Troy, USA in den 60-ziger Jahren durchgeführt.

Auf die von ihm und unabhängig von Leo Esaki, Japan entdeckten Phänomene basieren sehr viele elektronische Schaltelemente in Rechnern, Handys, Steuersystemen oder auch solche wichtigen wissenschaftliche Geräte wie das Tunnelraster- und das Atomic Force-Mikroskop.

Prof. Giaever hat sich in den 80-ziger Jahren mehr den biologischen Grenzflächen zugewandt und neue Systeme für die Untersuchung von Molekülmonoschichten, der Wechselwirkung von Antikörpern und Antigen an Grenzflächen und der biophysikalischen Untersuchung von Zellmonoschichten zugewandt.

Das Institut für Biotechnologie der IMC FH Krems nutzt eine seiner wichtigen Entwicklungen, das sogenannte ECIS-System, zur Testung von Zellmonoschichten unter der Wirkung von bioaktiven Substanzen z.B. auf das Wachstum von Tumorzellen oder auf die Wundheilung.

Zur Entwicklung und Vermarktung dieses innovativen wissenschaftlichen Gerätesystems hat Prof. Giaver vor einigen Jahren mit jungen Wissenschaftern eine eigene Firma erfolgreich aufgebaut.

Somit wird er auch sehr spannend über seine Erfahrungen als Wissenschafter, der neben seiner Lehrtätigkeit an Universitäten in den USA und seinem Heimatland Norwegen auch noch Unternehmer geworden ist, berichten.

Giaever’s Arbeiten zur Feldemission von Elektronen und zur Biophysik von Zellmonoschichten und deren Wechselwirkung mit bioaktiven Substanzen waren immer für Schütt’s Forschungsgruppe an der Rostocker Universität, an der Cornell University, New York, als auch nun seit 7 Jahren für das Institut Biotechnologie der FH Krems von äußerstem Interesse.

Das Biotechnologie Forschungslabor trägt seit dem letzten Besuch 2009 den Namen “Ivar Giaever”.

http://www.fh-krems.ac.at/de/aktuelles/veranstaltungen/nobelpreistraeger-prof.-ivar-giaever-gibt-gastvortrag

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